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Plakat als Kunst und Ironie

  • Karola Schepp
    vonKarola Schepp
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Gießen(gl). "Privat! Parken und Spielen verboten" - in riesigen roten Lettern prangt dieser Spruch am Kiosk des Neuen Kunstvereins am Alten Friedhof. Das Plakat ist, wie bereits in der Samstagsausgabe berichtet, Teil der Ausstellung des Künstlerinnenkollektivs "studio servis". Sandrine Jalquin und Lina-Marie Katz arbeiten mit vorgefundenen Materialien, die sie ungewöhnlich kombinieren. Dazu gehören auch Verbotsschilder. Weil im aktuellen Fall das typische Hinterhofverbotsschild "Privat! Parken und Spielen verboten!" überdimensional groß an der Kioskfassade hängt, wird es zu einem ironischen Kommentar. Spielen will an der stark befahrenen Kreuzung wohl ohnehin niemand. Kunst machen aber schon. FOTO: DKL

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