Phänomen Sexting

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Gießen (pm). Erstmalig bietet das Jugendbildungswerk der Universitätsstadt Gießen den Workshop »Phänomen Sexting« an. Der Workshop findet am Mittwoch, 27. Januar, von 9 bis 14 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum Jokus statt. Der Teilnahmebeitrag beträgt 30 Euro und ist im Rahmen der Juleica anerkannt.

Sich selbst darzustellen, ist Teil menschlicher Kommunikation, auf dem Schulhof ebenso wie im Internet. Dabei schwingen teils bewusst, teils unbewusst sexuelle Signale mit. Dies ist Bestandteil eines gesunden menschlichen Kommunikationsverhaltens. Die Grenze dafür, was als moralisch integer bzw. verwerflich gilt, ist abhängig von gesellschaftlichen Werten.

Selbstdarstellung an sich bedeutet kein problematisches Verhalten, doch neue Medien bergen das Risiko, dass Inhalte für falsche Zwecke verwendet werden. Der neue Begriff Sexting setzt sich aus »sex« und »texting« zusammen und bezeichnet den gegenseitigen Austausch persönlicher intimer Fotos oder Videos per Smartphone. Nicht nur für Jugendliche stellt Sexting eine zeitgemäße Form dar, um sich erotisch auszuprobieren und Beziehungen einzugehen. Die Bilder zu missbrauchen, stellt aber auch eine große Verführung dar. Die Konsequenzen für Opfer wie Täter sind oft nicht bewusst oder werden ausgeblendet.

In der Fortbildung soll es um die Frage gehen, wie man Jugendliche bei der Entwicklung einer selbstbestimmten Sexualität begleiten und sie gleichzeitig für die Folgen von Missbrauch mit Sexting sensibilisieren kann. Anmeldungen unter Tel. 0641/306-2497.

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