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Ein paar Hundert Jugendliche feierten auch dieses Wochenende wieder an den Lahnwiesen in Gießen. (Archiv)

Erste Bilanz

Gießen: Lahnufer-Party ruhiger als zuletzt - Techno-Feier unter B429-Brücke aufgelöst

Nach dem Party-Wochenende in Gießen zieht die Polizei eine erste Bilanz. Tenor: Es blieb ruhiger als zuletzt.

Gießen - Nach den Party-Eskalationen in den vergangenen Wochen in Gießen hatten Polizei und Stadt Gießen stärkere Präsenz angekündigt. Hintergrund: Am letzten Wochenende war es zu vorgerückter Stunde zu mehreren Straftaten im Bereich des Rugby-Feldes gekommen. Einige Tage zuvor war eine Feier am Uni-Vorplatz aus dem Ruder gelaufen.

Nun meldet die Polizei: Die Nacht zum Sonntag lief ruhig in Gießen.

Auf dem Rugbyfeld befanden sich ab 22.00 Uhr demnach etwa 500 Personen. Nur vereinzelt wurde Musik abgespielt. Es machte sich laut Polizei bezahlt, dass die Einsatzkräfte in Gesprächen die Besucher der Lahnwiesen auf die neue Verordnung aufmerksam machten. „Ein sehr großer Teil der Personen verhielt sich friedlich und folgte den Weisungen der Ordnungskräfte“, heißt es in einer ersten Bilanz. Zwei offenbar stark angetrunkene Besucher der Lahnwiesen mussten zur Ausnüchterung mehrere Stunden im Gewahrsam verbringen. Zwei Silvesterraketen wurden gezündet. Personen wurden dabei aber nicht gefährdet oder verletzt.

Unangemeldete Techno-Party in Gießen unter B429-Brücke

Offenbar zogen am sehr frühen Sonntagmorgen allerdings noch mehrere Besucher des Gießener Rugbyfeldes in Richtung einer Brücke der B429. Dort fand offenbar eine nicht angemeldete Techno-Party mit etwa 300 Personen statt. Diese Veranstaltung wurde dann beendet. Die Anlage wurde nach Gesprächen mit der Polizei abgebaut.

Auch in anderen Bereichen war es ruhig. Am Uni-Vorplatz kamen nur sehr wenige Personen zusammen. In der Nähe des Messeplatzes kam es zur Kontrolle eines mutmaßlichen Rasers.

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