Parkplätze

Parkplatz-Ärger: Stadt Gießen schafft Klarheit am Landgraf-Philipp-Platz

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Darf man parken? Oder doch nicht? Eine markierte Fläche am Landgraf-Philipp-Platz in Gießen sorgte über Jahre für Verunsicherung bei Autofahrern. Nun schafft die Stadt Klarheit.

Mit einer baulichen Veränderung schafft die Stadt Klarheit zur Parksituation am Landgraf-Philipp-Platz. Dort hatte es häufig Streit darüber gegeben, ob auf einer dreieckig markierten Fläche zwischen Zeughaus und Regierungspräsidium mit Parkschein geparkt werden darf. Während viele Autofahrer der Meinung waren, das Parken sei dort gestattet, weil ein Parkerlaubnisschild in direkter Nähe steht und die Fläche nicht zur Fahrbahn gehört, verteilte das Ordnungsamt dort regelmäßig "Knöllchen" mit Verwarnungsgeld von 15 Euro. Argument: Die Autofahrer hätten nicht vorschriftsmäßig am rechten Fahrbahnrand geparkt.

Nun aber pflastert die Stadt die dreieckige Fläche neu und richtet zwei Stellplätze in Längsaufstellung ein, die als Parkplätze erkennbar sind und künftig so genutzt werden können. Dies teilte Stadtrat Peter Neidel mit. Bußgeldbescheide wird es künftig nicht mehr geben. Wegen der Verlege-Richtung des Natursteinpflasters wird um das Dreieck herum eine größere Pflasterfläche ausgehoben und neu verlegt, damit das Erscheinungsbild der in Segmentbögen verlegten Steine erhalten bleibt. Die Arbeiten werden laut Neidel über den Jahresauftrag Straßenunterhaltung abgewickelt. Der Dauerstreit über das Parken dürfte dort damit erledigt sein.

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