Ortsbeirat wünscht sich E-Tankstellen

  • vonDagmar Hinterlang
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Gießen-Wieseck(hin). Erstmals seit Februar fand wieder eine Sitzung des Wiesecker Ortsbeirats statt. Um den aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln zu entsprechen, tagte das Gremium im Saalbau Schepers. Akustisch war es eine Herausforderung. Die Sitzungsleitung hatte der stellvertretende Ortsvorsteher Michael Oswald. Als Mitglied des Magistrats nahm Stadträtin Astrid Eibelshäuser an der Veranstaltung teil.

Nur über zwei Anträge war zu beraten. Einer davon - gestellt bereits im März - hatte sich inzwischen erledigt. Klaus Zimmermann (SPD) hatte gebeten zu berichten, warum Verkehrsschilder in der Karl-Benner-Straße ausgetauscht worden waren. Stopp-Schilder waren durch Vorfahrt-achten-Schilder ersetzt worden. Zimmermann zog den Antrag zurück, denn durch Einrichtung einer Tempo-30-Zone hatten sich die Schilder erübrigt. In einem ebenfalls von der SPD vorgelegten Antrag ging es um die Einrichtung von E-Tankstellen im Stadtteil.

Busverkehr in der Kornblumenstraße

Durch staatliche Förderung von E-Autos werde ein entsprechender Bedarf entstehen, sagte Zimmermann. Der Antrag fand weitgehend die Zustimmung des Gremiums. Anette Vogelhöfer (FW) bekundete, selbst an einem E-Fahrzeug interessiert zu sein. Als potenzielle Standorte wurden der Festplatz und der Edeka-Markt genannt. Norbert Kress (BUF) enthielt sich der Stimme. Er bestritt die Umweltfreundlichkeit von E-Autos, denn die Herstellung der Batterien sei alles andere als umweltfreundlich.

Im weiteren Verlauf der Sitzung befassten sich die Ortsbeiratsmitglieder mit Fragen zur Tempo-30-Zone und mit möglichen Gefahren durch Busverkehr in der Kornblumenstraße.

Ein Bürger regte an, die Karl-Benner-Straße in eine Einbahnstraße umzuwandeln. Daraus entspann sich eine Diskussion über Autobesitzer, die ihre Fahrzeuge auf der Straße parken anstatt - wie es als sinnvoller erachtet wurde - auf dem eigenen Hof.

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