Obstbäume für mehr Verantwortung

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Drei Mahlzeiten am Tag, die idealerweise auch selbst zubereitet sind – das ist für viele Menschen normal. Leider haben einige Mitglieder unserer Gesellschaft einen solchen strukturierten Alltag verloren – etwa durch Suchterkrankungen oder Obdachlosigkeit. Der "Hilfeverbund Wohnen und Arbeit" der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Stadtkreis Gießen hilft diesen Menschen wieder zurück in ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben. Er hilft den Wohnungslosen und Suchtkranken, sich eine stabile und dauerhafte Lebensgrundlage mit unterstützendem Umfeld aufzubauen. Neben ambulanter Versorgung bietet die Sucht- und Wohnungslosenhilfe der AWO auch betreutes Wohnen an. Derzeit leben etwa 120 Bewohner dort.

Drei Mahlzeiten am Tag, die idealerweise auch selbst zubereitet sind – das ist für viele Menschen normal. Leider haben einige Mitglieder unserer Gesellschaft einen solchen strukturierten Alltag verloren – etwa durch Suchterkrankungen oder Obdachlosigkeit. Der "Hilfeverbund Wohnen und Arbeit" der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Stadtkreis Gießen hilft diesen Menschen wieder zurück in ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben. Er hilft den Wohnungslosen und Suchtkranken, sich eine stabile und dauerhafte Lebensgrundlage mit unterstützendem Umfeld aufzubauen. Neben ambulanter Versorgung bietet die Sucht- und Wohnungslosenhilfe der AWO auch betreutes Wohnen an. Derzeit leben etwa 120 Bewohner dort.

Ein wichtiges Element der tagesstrukturierenden Maßnahmen ist der Umgang mit Lebensmitteln und ihre entsprechende Zubereitung. Obst und Gemüse selbst anzubauen, zu ernten und zu verarbeiten, soll eine positive Erfahrung für die Bewohner sein. Dafür findet einmal pro Woche für interessierte Bewohner ein gemeinsames Kochen statt. Dafür gibt es am Wohnheim im Falkweg ein kleines Gewächshaus, ein Gemüse- und ein Hochbeet, wo Salat und Radieschen von den Bewohnern angebaut werden.

Damit aber nicht nur Gemüse auf dem Menüplan steht, hat der AWO-Ortsverband Gießen jetzt rund 300 Euro für die Anpflanzung von Obstbäumen bereitgestellt. Wolfgang Bellof, der Vorsitzende des Ortsverbands, übergab am Freitag die Spende in Form von jeweils zwei Kirsch-, Birnen- und Apfelbäumen, die von den Bewohnern gepflanzt werden konnten. "Wir versuchen jedes Jahr an Einrichtungen zu spenden", erklärt Bellof. "Das ist das erste ökologische und nachhaltige Projekt." Einrichtungsleiter Christian Garden freut sich sehr über die Obstbäume, deren Früchte extra süß gewählt wurden. "In zwei Jahren können wir wahrscheinlich die ersten Früchte ernten", hält er fest.

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