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Nina Schneider feiert den 95. Geburtstag

  • vonHarald Friedrich
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Gießen(hf). Auf 95 ereignisreiche, bewegte Lebensjahre hat Nina Schneider, geb. Wendle, am Sonntag zurückblicken. Zur Welt kam sie am 20. September 1925 in Marxstadt in Saratow, damals ein Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen, als jüngstes von fünf Kindern. Als sie im 7. Schuljahr war, wurden die Familie verschleppt. 1946 kehrten sie aus dem entbehrungsreichen Arbeitslager zurück. Da ihre Mutter bereits 1930 verstarb, wuchsen sie und ihre Geschwister beim Vater auf.

1990 siedelte die Familie nach Deutschland um. Über Bad Endbach gelangten sie nach Marburg, wo sie 23 Jahre lang wohnten und lebten. Ihr Mann Richard, mit dem sie 66 Jahre lang verheiratet war, verstarb 2015 und wurde in Gießen beerdigt. Vor zwei Jahren zog Nina Schneider zu ihrer Enkelin nach Gießen.

So oft sie kann, geht die 95-Jährige spazieren, zwar mit Stock, aber Bewegung ist wichtig, sagt die Altersjubilarin. Trotz Corona fand eine kleine Feier mit den engsten Familienangehörigen statt.

Im Namen der Stadt Gießen und des Landes Hessen gratulierte Stadträtin Monika Graulich persönlich. FOTO: HF

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