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Die Doppelturnhalle soll frühestens Ende 2022 abgerissen werden.

Neue Turnhalle an Liebigschule wohl erst 2025

  • Christoph Hoffmann
    VonChristoph Hoffmann
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Gießen (chh). Mit dem Sommer endet auch die Zeit, in der Schulklassen und Vereine überwiegend im Freien Sport treiben. Allerdings werden mehrere Turn- und Sporthallen im Gießen Stadtgebiet derzeit saniert oder aber anderweitig genutzt. Über den genauen Stand hat Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz kürzlich Auskunft gegeben. Vorangegangen war eine Anfrage der FDP-Fraktion.

Die Rivers Sporthalle ist während der Pandemie von der Kassenärztlichen Vereinigung angemietet und als Corona-Testcenter genutzt worden. Das ist aber nun vorbei. Das Testcenter ist seit Ende September geschlossen, der Mietvertrag ausgelaufen. Wann die Basketballmannschaften hier wieder trainieren können, hängt laut Grabe-Bolz davon ab, wie die Halle nach der langen Zeit als Testcenter vorgefunden wird. »Bevor die Halle freigegeben werden kann, müssen alle sanitären Anlagen hinsichtlich Legionellen überprüft werden.« Auch der Boden und die Korbanlagen müssten untersucht werden, außerdem sei denkbar, dass das Hochbauamt lange geplante Reparaturen durchführt. Ziel sei aber, die Halle so schnell wie möglich wieder zur Verfügung zu stellen.

An der Liebigschule wird das noch einige Zeit dauern. Entkernung und Abriss der Doppelturnhalle sei für Ende 2022 bzw. Anfang 2023 geplant. Wegen der »Komplexität der Baumaßnahme«, so Grabe-Bolz, gehe das Planungsbüro mit einer Fertigstellung erst im Frühjahr 2025 aus. Vergangenes Jahr hieß es noch, die Halle könne bereits Ende 2023 fertig sein.

Warten ist auch an der Theodor-Litt-Schule angesagt. Wie bereits berichtet, haben Lieferengpässe das Vorhaben verzögert, mit einer Fertigstellung der Arbeiten ist daher frühestens Ende der Sommerferien 2022 zu rechnen, teilte Grabe-Bolz mit. Auch zu den Zusatzkosten äußerte sich die OB. Demnach sei eine Auftragserweiterung in Höhe von rund 145 000 Euro für die Erneuerung der Trapezdecke nötig gewesen.

Die Sporthalle der Grundschule Gießen-West hingegen kann nach den Herbstferien wieder genutzt werden. Auch die Dach- und Deckensanierung der Kultur- und Sporthalle in Allendorf wurde in den Sommerferien überwiegend abgeschlossen, die Halle wird seither auch wieder genutzt. »Es sind noch kleinere Restarbeiten an der Decke auszuführen, die für die zweite Woche der Herbstferien terminiert sind«, sagte die Oberbürgermeisterin.

Kleine Restarbeiten in Allendorf nötig

Auch über eine mögliche Drei-Felder-Halle an der Nordanlage für die Beruflichen Schulen informierte Grabe-Bolz. Demnach sei geprüft worden, ob solch eine Halle nach dem Abriss der stark sanierungsbedürftigen Gymnastikhalle auf der selben Fläche gebaut werden könne. Weitere Planungen seien aufgrund des begrenzten Investitionsvolumens aber noch nicht erfolgt.

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