Neue Richtlinie zur Förderung der Jugendarbeit

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Gießen (pm). Mit dem Jahresbeginn trat die neue »Richtlinie zur Förderung von Aktivitäten in der Kinder- und Jugendarbeit der Universitätsstadt Gießen« in Kraft. Mit ihr werden der Qualitätsstandard nach fachlichen Gesichtspunkten weiterentwickelt, Fördersummen erhöht und das Antragswesen und die Verfahrensweise anwendungs- und kundenfreundlicher gestaltet. Mehr als 50 Neuerungen sind in die neue Richtlinie eingeflossen. Eine bessere Lesbarkeit wurde durch die Zusammenfassung und Verschlankung verschiedener Förderpunkte sowie durch die redaktionelle Überarbeitung geschaffen. Positive Änderungen der Richtlinie sind unter anderem, dass in Zukunft das Führen von Unterschriftslisten der Teilnehmenden entfällt. Ebenso wird es eine erhöhte Förderung von Betreuungspersonen und Gruppenleitungen geben. Neben einer höheren Förderung von Studien- und Gedenkstättenfahrten zur deutschen Geschichte sind auch die Fördersummen von internationalen Jugendbegegnungen angepasst worden, was auch als Anreiz zur Pflege der Städtepartnerschaften wirken soll. Erstmals wird bei der Projektförderung auch eine »gesunde Mahlzeit« finanziell gefördert. Damit soll eine vielfältige und gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen unterstützt werden.

Bei der Projektförderung wird der bewilligte Zuschuss vor der Durchführung der Maßnahme komplett ausgezahlt. Damit möchte man insbesondere den finanziell nicht so stark aufgestellten Jugendgruppen und -initiativen gerecht werden. Neben der Förderrichtlinie wurden alle Antragsformulare, Vordrucke für den Verwendungsnachweis sowie die Teilnahmeliste überarbeitet und kundenfreundlich erneuert.

Die neue Richtlinie sowie alle Formulare können unter www.jugendpflege-giessen.de heruntergeladen werden. Postalisch kann die Broschüre auch in größerer Stückzahl bei der Jugendpflege telefonisch oder schriftlich bestellt werden. FOTO: PM

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