Mit einem Neubau soll den Platzproblemen an der Ludwig-Uhland-Schule entgegengewirkt werden. FOTO: ARCHIV
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Mit einem Neubau soll den Platzproblemen an der Ludwig-Uhland-Schule entgegengewirkt werden. FOTO: ARCHIV

Neue Mensa für die Uhlandschule

  • Kays Al-Khanak
    vonKays Al-Khanak
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Gießen(pm/khn). Die Ludwig-Uhland-Schule hat ein Platzproblem. Gerade für das Ganztagsangebot fehlen die Räume. Die Stadt hatte zu einem Architektenwettbewerb für den Neubau einer Mensa aufgerufen. Den ersten Platz belegt das Büro LSK-Architekten aus Darmstadt.

Holzbau mit Glasfront

In der vierzügigen Grundschule werden 320 Kinder der Jahrgangsstufen eins bis vier betreut. Zwei weitere freistehende Pavillons aus den 60er Jahren ergänzen das Angebot zur Betreuung und Mittagsverpflegung. Die Pavillons, das leer stehende Hausmeisterhaus und die Pausenhalle werden nicht mehr benötigt; deshalb soll an dieser Stelle der Neubau der Mensa entstehen. Der Entwurf sieht einen Holzbau mit einer organischen Winkelform vor. Zur Straße hin ist das Gebäude abgegrenzt; dafür hat es eine Glasfront in Richtung Pausenhof.

Ziel des Wettbewerbs war nicht nur ein Entwurf, der Rücksicht auf die städtebauliche Umgebung nimmt und die Einrichtung für die Zukunft wappnet. Bewertet wurden auch die Qualität der Erschließung, die Wirtschaftlichkeit sowie die Nachhaltigkeit des Bauprojekts, teilt die Stadt mit.

Um der Entwicklung zur Ganztagsschule gerecht zu werden, sollen in dem Neubau des Mensagebäudes außerdem Räume für die musikalische Bildung, Ganztagsangebote sowie eine Schulküche für Unterrichtsprojekte entstehen. Wichtig war den Verantwortlichen außerdem, dass die Bäume, die auf dem Hof der Schule stehen, nicht gefällt werden müssen. Ohne den Abbruch der bestehenden Gebäude eingerechnet, wird der Neubau nach Angaben der Stadt rund drei Millionen Euro kosten. Finanziert wird das Projekt über das Kommunale Investitionsprogramm II sowie kommunale Mittel der Stadt. Beginnen sollen die Arbeiten 2022; ein Jahr später soll der Neubau stehen.

Insgesamt 18 Beiträge waren für den nicht offenen Wettbewerb eingereicht worden. Den zweiten Platz belegt das Büro Neumann und Heinsdorf aus Köln, den dritten Platz MGF Architekten GmbH aus Stuttgart. Ausgestellt werden die Wettbewerbsbeiträge im Hermann-Levi-Saal des Gießener Rathauses zu den regulären Öffnungszeiten.

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