Im alten Kesselhaus des Telegrafenamts hinter der Alten Post verwirklicht Dimitri Skartsanis seinen Traum von einer stylischen Bar.
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Im alten Kesselhaus des Telegrafenamts hinter der Alten Post verwirklicht Dimitri Skartsanis seinen Traum von einer stylischen Bar.

Mit Außenbereich unter Hochplatanen

Neue Gastronomie für Gießen: Stylische Bar im Keller des Telegrafenamts nimmt Formen an

  • vonOliver Schepp
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Dass die Gastro-Branche unter der Pandemie leidet, tut der Entwicklung dieses Segments in Gießen offenbar keinen Abbruch. Auch die neue Bar von Dimitri Skartsanis im Keller des alten Telegrafenamts nimmt Formen an - und was für welche.

Von der Corona-Pandemie lässt sich Dimitri Skartsanis nicht aus dem Konzept bringen. Auch in der Krise ist sein Kopf voller Ideen für die Zeit danach. Daher war es für ihn auch keine Frage, dass er trotz aller Unwägbarkeiten in diesen Zeiten mit voller Kraft an seinem zweiten Standbein baut. Im alten Kesselhaus des Telegrafenamts hinter der Alten Post verwirklicht der Gastronom derzeit seinen Traum von einer stylischen Bar.

Gießen: Stylische Bar im alten Kesselhaus des Telegrafenamts hinter der Alten Post

Wer Skartsanis‹ besonderen Einrichtungsstil aus seinem Lokal »Geschmacksverkehr« in der Gießener Fußgängerzone kennt, der weiß, auch an diesem Standort wird es keine halben Sachen geben. Gemeinsam mit seinem Verpächter, dem Wettenberger Unternehmer Kai Laumann, hat sich der Gastronom schon für den Innenhof ein Highlight einfallen lassen. Aus einem alten Feuerwehr-Oldtimer heraus, der vor der ebenfalls zum denkmalgeschützten Ensemble gehörenden Rückwand des »Mathematikums« stehen soll, will er die Außenplätze auf dem campusartigen Hof bewirtschaften. Mehrere Hochplatanen sollen für die passende Atmosphäre sorgen. Im Inneren der Bar werden die Gäste auf der ersten Ebene von einer großen Theke begrüßt. Eindrucksvoll sind die Backsteinwände und die im Original erhaltenen schweren Fensterläden aus alten Zeiten.

Neue Gastronomie im Keller des alten Telegrafenamts in Gießen: Fließender Übergang in Barbetrieb

Über eine Treppe nach unten erreicht man eine Zwischenebene mit der zweiten Theke und einem Platz für den DJ. Weitere Stufen führen dann hinunter in den ehemaligen Kohlekeller, den Skartsanis mit einer spektakulären Decke und bunten Fliesen extrem aufgehübscht hat. Hier sollen sich die Gäste bald in schweren Sofas fläzen und den einen oder anderen Drink genießen können. Das Konzept der neuen Gastronomie, die noch keinen Namen hat, sieht eine Öffnung ab 11 Uhr mit Kleinigkeiten aus der Küche vor. Gegen Abend folgt ein fließender Übergang in den Barbetrieb.

Wann Skartsanis die ersten Gäste in den neuen Räumen begrüßen darf, steht noch in den Sternen. Im Moment ist die Wartezeit aber nicht so schlimm, denn bis alles perfekt ist, sind immer noch Kleinigkeiten zu erledigen. Das Benediktiner Weißbräuhaus in der Alten Post ist indes schon seit November fertig eingerichtet, aber seitdem hat es noch kein Gast betreten.

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