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Das Cover der neuen “Georg*ette„.

Neue Auflage der “Georg*ette„

  • Karola Schepp
    vonKarola Schepp
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Pünktlich zur Walpurgisnacht entfacht die neue, zweite Ausgabe des Gießener Literaturmagazins “Georg*ette„ ein Literaturfeuerwerk. Entstanden ist ein Magazin voller Hexennächte, fragwürdiger Fleischspeisen, Friedhofsgeflüster, Düsterlyrik und mehr.

Was wären eine literatur- affine Universitätsstadt wie Gießen und ihre Nachbarstädte Wetzlar und Marburg ohne ein eigenes Literaturmagazin? Das fand auch Ende 2019 eine Gruppe Kulturinteressierter und -schaffender aus der Stadt und hat mit der “Georg*ette„ ein Magazin ins Leben gerufen, das helfen soll, die gemeinsame mittelhessische Identität auszuloten. Am Freitag, 30. April, kann bereits dessen zweite Ausgabe unter dem Titel “Dahinter endet der Weg im Moor„ erscheinen.

Passend zum Release am Tag vor der Walpurgisnacht wird am selben Tag (30. April) um 19 Uhr in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) Gießen eine Lesung zum Start stattfinden. Lesen werden dort mit Carlo Maximilian Engeländer (“Bockwurst & Mohnkuchen„), Markus Himmelmann (“so ne mond und sterne„), Carina Müller (“Iss„) und Markus Reitzenstein (“Diese müde alte Story„) vier Autorinnen und Autoren, die auch in der neu erscheinenden Ausgabe mit ihren Texten vertreten sind (siehe Kasten).

Neben den bereits genannten vier sind an “Georg*ette #2„ außerdem Silke Brandt (“Schmutziger Donnerstag„), Hans Joachim Kuhn (“wahnsinnig„), Julia Pfeifer (“Grabungen„) und Christiane Schwarze (“Hexennacht„) mit ihren Erzählungen und Kurzgeschichten beteiligt. Eine ergänzende Lesung, in deren Rahmen noch weitere Autoren der zweiten Ausgabe die Möglichkeit erhalten sollen, ihre Literatur zu präsentieren, ist angedacht. Über den genauen Termin und die Modalitäten dieser späteren Lesung wird die Redaktion zeitnah gesondert informieren.

Die zweite Ausgabe der “Georg*ette„ umfasst 68 Seiten mit Texten, Illustrationen und Fotos. Die Texte aus unterschiedlichen Genres und Gattungen wurden von der Redaktion aus insgesamt 50 Einsendungen eines Open Call for Papers für die Veröffentlichung ausgewählt.

“Georg*ette #2„ kann mit einer E-Mail an schreib@ georgette-giessen.de nach Hause bestellt werden und wird voraussichtlich an ausgewählten Orten in Gießen in gedruckter Form auf Spendenbasis erhältlich sein. Außerdem soll sie zu einem späteren Zeitpunkt in digitaler Form online zugänglich gemacht werden.

Die Arbeit an den beiden bisherigen Ausgaben der “Georgette„ wird durch das Kulturamt der Stadt gefördert und durch die ehrenamtliche Tätigkeit einer Reihe von Redaktionsmitgliedern und Helfern getragen. Die Redaktion der Zeitschrift besteht aus Anika Brummer, Pedro Hafermann, Jasmin Höhl, Maximilian Lipski und Jan Seibert.

Für die dritte Ausgabe von “Georg*ette„ sucht die Redaktion ab Mai mit einem neuen Open Call for Papers wieder nach Texten. Informationen zur Einreichung und zum neuen Call for Papers finden sich ab Samstag, 1. Mai, auf www.georgette-giessen.de unter dem Reiter “einsenden„.

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