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Netflix hat den Start von "Biohackers" auf unbestimmte Zeit verschoben. 

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Gießener dreht "Biohackers" für Netflix - Doch nun gibt es schlechte Nachrichten

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Christian Ditter aus Gießen arbeitete an "Biohackers" für Netflix. Doch nun macht das Coronavirus der neuen Serie aus Deutschland einen Strich durch die Rechnung. 

  • "Biohackers" hätte am 30. April auf Netflix starten sollen
  • Start wurde aufgrund der Corona-Krise verschoben
  • Laut Medienberichten hätten Szenen verstörend wirken können

Update, 16.4.2020: Eigentlich hätte es am 30. April losgehen sollen: Die neue Serie "Biohackers" aus Deutschland wäre auf Netflix gestartet. In einer Hauptrolle: Jessica Schwarz. 

In der sechsteiligen Serie aus von Autor und Regisseur Christian Ditter soll es um revolutionärer Biohacking-Technologie gehen. "Mia beginnt ein Medizinstudium, um das Vertrauen einer Dozentin zu gewinnen, mit der sie ein dunkles Geheimnis verbindet, und wird in illegale Genexperimente verwickelt", heißt es bei Netflix. 

Nun jedoch wird der für den 30. April geplante Start von "Biohackers" verschoben. Grund: Corona. Bei dwdl.de erklärt ein Sprecher von Netflix: "Aufgrund der anhaltenden Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus haben wir uns nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, 'Biohackers' auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben." Wann genau die Serie aus Deutschland nun starten soll, das ist noch nicht bekannt. 

Laut dwdl.de hätten einzelne Szenen in der Corona-Krise verstörend wirken können. 

Netflix: Christian Ditter aus Gießen arbeitet an "Biohackers" für Streamingplattform

Erstmeldung, 22.3.2019: Besonderer Job für Christian Ditter: Der Drehbuchautor und Regisseur aus Gießen schreibt und dreht eine neue Serie für Netflix. "Biohackers" soll der Titel lauten. Der 42-Jährige war bereits Spielleiter für zahlreiche erfolgreiche Produktionen: So arbeitete er als Regisseur etwa für die ARD-Serie "Türkisch für Anfänger" und "Doctor's Diary" auf RTL.

Der wahrscheinlich größte Name in Ditters Filmografie: 2009 brachte er "Vorstadtkrokodile" nach der Buchvorlage von Max von der Grün auf die Leinwand. Damals erzählte er im Interview mit dieser Zeitung und mit Blick auf seine Kindheit: "Als ich mit meiner Familie noch in Gießen gewohnt habe - erst in Wieseck, dann in Leihgestern -, war ich genau in dem Alter der Vorstadtkrokodile. Wir haben Baumhäuser, Flöße und Hütten gebaut und wären auch gerne Krokodile gewesen." In Leihgestern wohnte die Familie am Ortsrand. "Im Norden lag der Grillplatz, mit riesiegem Gestrüpp und vielen Geheimgängen. Das war unser Hauptquartier. Und im Neuhof standen viele verlassene Gebäude. Da haben wir unsere Mutproben gemacht."

Die neue Serie, die Christian Ditter für Netflix schreibt und dreht, hat ein anderes Thema: "In diesem rasanten Thriller entdeckt Medizinstudentin Mia, dass in ihrer Universitätsstadt hochentwickelte Biohacking-Technologie genutzt wird. Als eine bahnbrechende Entdeckung allerdings in falsche Hände gelangt, muss Mia sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Wie weit wird sie gehen, um die Wahrheit herauszufinden?", kündigt das Streamingportal die Serie "Biohackers" an.

Der Gießener freut sich auf das Projekt: "Ich war immer fasziniert von Geschichten, in denen sich gewöhnliche Menschen wirklich außergewohnlichen Umständen stellen müssen." Informationen zu Besetzung oder Veröffentlichungstermin liegen noch nicht vor.

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