Muttergottes aus feministischer Sicht

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Liliane Koch setzt sich in ihrem Masterabschlussprojekt der Angewandten Theaterwissenschaft mit der "Muttergottes" als weiblicher Leitfigur auseinander. Einer Leitfigur, von der man sich als abendländisch-christlich geprägte Frau kaum lösen kann. Koch, die bei "Ave Maria" Regie führt und auch selbst auf der Bühne steht, arbeitet in diesem Projekt mit unterschiedlichen Künstlern zusammen. Koch und Maude Hélène Vuilleumier haben sich 2011 an der Züricher Hochschule der Künste kennengelernt, wo beide im Theaterdepartement studiert haben. Seitdem haben sie bereits seit 2012 das feministische Kollektiv "der grosse tyrann", als welches sie 2014 eine Bearbeitung von "50 Shades of Grey" am Theater der Künste in Zürich gezeigt haben.

Liliane Koch setzt sich in ihrem Masterabschlussprojekt der Angewandten Theaterwissenschaft mit der "Muttergottes" als weiblicher Leitfigur auseinander. Einer Leitfigur, von der man sich als abendländisch-christlich geprägte Frau kaum lösen kann. Koch, die bei "Ave Maria" Regie führt und auch selbst auf der Bühne steht, arbeitet in diesem Projekt mit unterschiedlichen Künstlern zusammen. Koch und Maude Hélène Vuilleumier haben sich 2011 an der Züricher Hochschule der Künste kennengelernt, wo beide im Theaterdepartement studiert haben. Seitdem haben sie bereits seit 2012 das feministische Kollektiv "der grosse tyrann", als welches sie 2014 eine Bearbeitung von "50 Shades of Grey" am Theater der Künste in Zürich gezeigt haben.

In Zürich lernte Koch auch den Autor und Regisseur Timo Krstin kennen, der auch bei "Ave Maria" involviert ist und mit dem sie das Kollektiv K.U.R.S.K gründete. 2014 fuhren sie zum Körber Studio für Junge Regie ans Thalia Theater in Hamburg und zum Premières-Festival. 2016/17 löste die K.U.R.S.K mit dem Stück "Leopardenmorde" einen Theaterskandal aus. An den Sophiensälen in Berlin durfte das Stück nur einmal aufgeführt werden.

Als Performerin und Autorin erprobte sich Liliane Koch auch schon bei der Ruhrtriennale 2017, wo sie mit ihrem Kollektiv "ROAR" von der Komikerin Gerburg Jahnke gecoacht wurde. Aus dieser Zusammenarbeit erwächst nun eine Kombi-Show mit "Roar" im Dezember dieses Jahres, wo sie unter dem Titel "Frau Jahnke hat ganz schlimm Feminismus" im Ringlokschuppen Ruhr auftreten.

Mit von der Partie ist bei "Ave Maria" auch Katja Brunner, die 2013 von Theater Heute zur Nachwuchsdramatikerin des Jahres gekürt wurde und den renommierten "Mühl-heimer Dramatikerpreis" erhielt. Sie arbeitet als gefragte Autorin und Performerin im deutschsprachigen Raum. Für das Theater Mainz schrieb sie 2017 thematisch passend das Stück "Ich schlief mit Gott" über Hildegard von Bingen. Ihre Stücke wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Bruno Tambascio Waine komponiert die Musik für "Ave Maria". Das Maskenbild wird die US-amerikanische Künstlerin Marlena Kellog machen.

Um für das Stück Geld zu akquirieren, wurde eine Startnext-Kampagne lanciert, die abgerufen werden kann unter www.startnext.com.

Die Aufführungen finden am 23. und 24. November in Gießen jeweils um 20 Uhr auf der "Probebühne 2" (Schiffenberger Weg 115) der Angewandten Theaterwissenschaft statt. Weitere Aufführungen gibt es am 26. und 27. November, ebenfalls um 20 Uhr, in der Waggonhalle in Marburg.

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