Museumsexperten und -förderer diskutieren

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Gießen(pm). Wie könnte die Zukunft des Museums aussehen? Im Rahmen des 140-jährigen Jubiläums des Oberhessischen Museums findet am Sonntag, 1. Dezember, um 17 Uhr ein Podiumsgespräch im Netanyasaal des Alten Schlosses statt.

Museumsleiterin Katharina Weick-Joch zieht nach einem ersten Jahr in Gießen Bilanz und erläutert, welche angestoßenen Entwicklungen in Zukunft weiterverfolgt werden. Dazu hat sie renommierte Museumsexperten und Förderer eingeladen. Jan Gerchow, Direktor des Historischen Museums Frankfurt, der mit der Umgestaltung seines Hauses vor zwei Jahren für Furore gesorgt hat, diskutiert gemeinsam mit Helmut Gold vom Museum für Kommunikation Frankfurt über die Neukonzeption von Dauerausstellungen. Gold und sein Team setzten bei der Erneuerung ihrer Dauerausstellung den Ansatz des Storytellings (Geschichtenerzählens) radikal um und verabschiedeten sich dazu von der sonst üblichen Chronologie. Darüber hinaus ist Patricia Rahemipour vom Institut für Museumsforschung eingeladen, über den Wandel der Museen sowie über aktuelle Themen der Museumsforschung, wie etwa die veränderten Erwartungen von Besuchern an Stadtmuseen, zu sprechen. Ebenso sitzt Carl-Philipp Nies vom Förderprogramm Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes auf dem Podium. Das Programm förderte Projekte in Stadtmuseen, die neue Besuchergruppen und die Vernetzung innerhalb der Stadtgesellschaft vorantreiben wollten. Ein Stuhl bleibt frei: auf ihm werden nach und nach weitere Freunde und Förderer des Museums Platz finden, um über Themen zu sprechen, die das Oberhessische Museum bewegen.

Mit Gesprächen bei einem Glas Wein kann der Abend ausklingen. Auf ein exklusives Geschenk dürfen sich alle Besucher freuen: 140 Cheers! Die Museumsgesellschaft präsentiert den Gießener Eat Art-Künstler und Bundespreisträger Rolf Baltromejus mit einer besonderen Geburtstagskreation. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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