Motivationshilfe

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Gießen(pm). "Ich hätte Ihnen sehr gerne die Urkunde auf einer großen Bühne mit viel Applaus überreicht." Mit diesen Worten wandte sich Prof. Katja Specht, Vizepräsidentin der Technischen Hochschule Mittelhessen, in einem Brief an 49 Studierende, denen jetzt ein Deutschlandstipendium zuerkannt wurde. Aufgrund der Pandemie musste die traditionelle Verleihungsfeier ausfallen. In diesem Ausnahmejahr blieb nur der Postweg, um den Stipendiatinnen und Stipendiaten das offizielle Ja zur Förderung und die Glückwünsche der Hochschule zu übermitteln.

Das Deutschland-Stipendium, das 300 Euro monatlich beträgt, wird für eine Mindestlaufzeit von einem Jahr gewährt. Die eine Hälfte des Förderbetrags stammt vom Bund, die andere von privaten Stiftern. Ausgeschrieben wird die Unterstützung für überdurchschnittliche Studienleistungen, die einhergehen mit sozialem Engagement. In der aktuellen Vergaberunde an der THM verteilen sich die Förderbescheide auf 33 Studenten und 16 Studentinnen. Davon gingen 35 nach Gießen, zwölf nach Friedberg und zwei nach Wetzlar.

Bauwesen vorn

Mit zehn Empfängern hat der Fachbereich Bauwesen daran den höchsten Anteil. Es folgen Wirtschaft (9) sowie Informationstechnik - Elektrotechnik - Mechatronik (6). Die Stipendien sollen nicht nur dazu beitragen, den akademischen Nachwuchs finanziell zu entlasten und die Lernmotivation zu steigern. Sie geben den stiftenden Unternehmen und Institutionen auch Gelegenheit, in Kontakt mit Studierenden zu kommen, die durch fachliche Leistungen, aber auch durch gemeinnützigen Einsatz überzeugen. Unter den etwa 25 Sponsor-Unternehmen und Stiftungen konnte die Hochschule in diesem Jahr drei neue Förderer gewinnen: die Firmen Hering Bau, Het Filter und Novigo.

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