Mother’s Milk feiert Jubiläum

Optisch haben sie mit ihren Idolen nicht wirklich viel gemein. Und auch was den Lebensstil anbelangt, kann man die Musiker von Mother’s Milk wohl kaum mit Anthony Kiedis und dessen Kollegen vergleichen. Dennoch: Mother’s Milk gelten als eine der gefragtesten Red-Hot-Chili-Peppers-Tributbands in Deutschland.

Am Samstag, 10. Dezember, feiern sie ab 20 Uhr ihr 15. Bühnenjahr mit einem Jubiläumskonzert im Ulenspiegel. Unterstützt werden sie dabei von den Blechblasfunkern von Captain Overdrive. Außerdem werden Gastmusiker zum Auftritt von Mother’s Milk erwartet.

Der musikalische Vierer aus Gießen ist peppersmäßig gut drauf, denn die Musiker covern die Stücke der kalifornischen Cross-over-Rocker ziemlich authentisch. Nach dem 1989 erschienen Longplayer "Mother’s Milk" der Chili Peppers benannt spielt die Band seit ihrer Gründung 1996 in unterschiedlicher Besetzung primär mittelalte Stücke der amerikanischen Rockformation. Doch auch zahlreiche neuere Titel wie die Hits "Californication", "Snow" oder "Can’t stop" bringt die Truppe zu Gehör. Und natürlich gehen die Musiker jeden Schritt ihrer Vorbilder mit: Direkt zum Erscheinen des neuen Albums "I’m with you" wurde auch die funkige Single "The adventures of rain dance maggie" direkt ins Set integriert.

Torsten "Hardy" Hartmann ist dabei nicht nur stimmlich das Herzstück der Band, er bewegt er sich auch wie das Original Kiedis auf der Bühne. Dabei bietet er stimmlich allerdings immer Qualität – was man von seinem musikalischen Vorbild nicht behaupten kann. Von der Gründungsbesetzung ist bei Mother’s Milk nur noch Schlagzeuger Carsten Siebert dabei. Seit geraumer Zeit ist das Bandgefüge mit Benjamin Schäfer am Bass und Christoph Barth an der Gitarre gefestigt. Die beiden in der Gießener Szene schon lange bekannten Musiker brachten frischen Wind mit – und ergänzten mit dem filigranen Bassspiel und den funkigen Gitarrenlicks die kraftvolle Stimme Hartmanns und das Drumming von Siebert.

Doch nicht nur rein als Musiker stellen Mother’s Milk eine Bereicherung für die heimische Szene dar – seit 2007 betätigen sich Hartmann und Siebert unter dem Namen "Milk Events" als Konzertveranstalter. 2007 brachten sie Burg Gleiberg beim ersten "Gleiberg Rocks" zum Beben. Seitdem rocken Mother’s Milk – immer unterstützt von einer anderen Tributband und Kollegen aus der heimischen Szene – in der Regel mit einem maximalen Abstand von ein oder zwei Jahren – den Burghof. Höhepunkt bildete "Gleiberg rocks 2" 2009 mit den Rodgau Monotones. Gruppen wie die Bon->Jovi-Tributband Bounce (2010) oder die AC/DC-Kopie von Jailbreaker (2011) setzten weitere Akzente in der Region. Infos und Termine unter www.mothers-milk.de. sag

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