Große Freude an der THM über die Fortsetzung des Hochschulbauprogramms. FOTO: SCHEPP
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Große Freude an der THM über die Fortsetzung des Hochschulbauprogramms. FOTO: SCHEPP

375 Millionen fließen nach Gießen

  • Marc Schäfer
    vonMarc Schäfer
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Gießen/Wiesbaden(pm/mac). Das Hochschulbauprogramm HEUREKA gibt den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen mit dem Volumen von rund 1,7 Milliarden Euro Planungssicherheit bis 2031. Wissenschaftsministerin Angela Dorn hat am Mittwoch die Verteilung der Mittel vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Aufstockung des von 2021 bis 2026 laufenden Hochschulbauprogramms HEUREKA II um 250 Millionen Euro sowie um das Anschlussprogramm HEUREKA III mit weiteren 1,435 Milliarden Euro von 2027 bis 2031. Zusammen mit den seit 2008 aufgelegten Programmen HEUREKA I (bis 2020; 3 Milliarden Euro) und II (1 Milliarde Euro) wird damit ein Rekordvolumen von insgesamt rund 5,7 Milliarden Euro erreicht.

Von der neuerlichen Zuwendung fließen 375 Millionen Euro nach Gießen. 280 Millionen Euro gehen an die Justus-Liebig-Universität und dort in die weitere Umsetzung des Masterplans für das Philosophikum und in Investitionen in die Gebäude-infrastruktur im Bereich Biologie/Life Sciences. 95 Millionen Euro gehen an die Technische Hochschule Mittelhessen. "Die stark gestiegenen Studierendenzahlen an den hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, deren ausgeweitetes Leistungsspektrum und Ansprüche an eine attraktive, umweltgerechte Campusgestaltung erfordern in näherer Zukunft erhebliche Investitionen in die bauliche Weiterentwicklung. Wir begrüßen es als wichtige Weichenstellung, dass die Landesregierung ihr weitblickendes Bauprogramm groß angelegt fortsetzt", sagt THM-Präsident Dr. Matthias Willems. Seit Mittwoch weiß die THM, wie viel Geld in den nächsten zehn Jahren für Baumaßnahmen ausgegeben werden kann. "85 Prozent der zugesagten Mittel werden erst ab 2027 zur Verfügung stehen", sagt THM-Sprecher Armin Eikenberg. Zwar erhält die THM mit 95 Millionen Euro unter den Hochschulen für angewandte Wissenschaften die meisten Mittel, der angemeldete Bedarf sei aber deutlich höher gewesen. "Der nächste Schritt ist eine Priorisierung der Vorhaben. Klar ist, dass in Gießen ein neues Domizil für den 2015 gegründeten Fachbereich Gesundheit und der Campus in der Wiesenstraße, besonders die Sanierung der Fassade und der Haustechnik des Hauptgebäudes, oben auf der Liste stehen.

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