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Arno Jung bereichert den Seltersweg ab sofort mit dem »Kartenladen von Punkt und Strich«.

Neuer Laden

Gießen: Neueröffnung im Seltersweg – Bekannter Laden bekommt zweite Dependance

  • Marc Schäfer
    VonMarc Schäfer
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Am Montag eröffnete ein neuer Laden im Seltersweg seine Pforten. In Gießen ist der Betreiber kein Unbekannter. Die neue Dependance liegt nur wenige Meter vom Mutterschiff entfernt. 

Gießen - Am Montagvormittag, wenige Stunden nach der Eröffnung des neuen »Kartenladens von Punkt und Strich« im Gießener Seltersweg, ist Betreiber Arno Jung guter Dinge. »Wir haben schon die ersten Umsätze gemacht. Das Feedback der Kunden ist überragend«, sagt Jung. Langsam löst sich die Anspannung. Der Unternehmer weiß natürlich, dass die Eröffnung eines neuen Ladens »in dieser Zeit mit einem Risiko verbunden« ist, auch die dafür nötige Investionssumme sei schließlich nicht gerade gering gewesen. »Ich habe hier aber ein sehr gutes Gefühl«, betont Jung.

„Kartenladen von Punkt und Strich“ eröffnet im Seltersweg Gießen

Im Sortiment des neuen Ladens im Selterweg 3 finden die Kunden Schreibgeräte, Briefpapier, etwas Papeterie-Bedarf und vor allen Dingen jede Menge Karten. Insgesamt sind es etwa 900 verschiedene Post- und Doppelkarten, die auf den knapp 16 Quadratmetern Verkaufsfläche fein sortiert nach dem entsprechenden Anlass präsentiert werden. Darunter sind Klassiker wie Geburtstags- und Hochzeitskarten, aber auch speziellere Exemplare zur bestandenen Führerscheinprüfung, zur Promotion oder zum Bachelor- und Masterabschluss. Auch Weihnachts- und Adventskalenderkarten dürfen in den eigens für den Laden gebauten Kartenschiebewänden Anfang Oktober natürlich nicht fehlen.

Neueröffnung im Seltersweg: Großes Augenmerk auf Nachhaltigkeit

Besonders ins Auge fallen sogenannte lebende Karten, deren Optik man mit einem Schieber verändern kann, dickere Holzschliffkarten und durchaus mutig zu nennende Trauer- und Genesungskarten mit authentischen und modernen Botschaften aus dem Leben und nicht aus dem Grußkartenphrasenautomaten: »Es ist unfair, lass uns was kaputt hauen«, »Es gibt gar nicht so viel Luft, wie ich schreien möchte« oder »Keine Farben mehr«, das auf einer Karte mit einem schwarzen Farbklecks gedruckt ist.

Großes Augenmerk hat Jung auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt. »Als Händler sind wir Gatekeeper und entscheiden, was auf den Markt kommt und was nicht. Damit haben wir auch eine Verantwortung«, betont Jung. Einige seiner Karten sind zu 100 Prozent aus Agrarabfällen, Co2-neutral produziert oder klimaneutral gedruckt. Auch Exemplare ohne Plastikeinschlag hat Jung mittlerweile gefunden. Eine Karte passend zu seinem Lebensmotto steht auch zum Verkauf: »Bunt ist meine Lieblingsfarbe« ist darauf zu lesen. Mit dem neuen Kartenladen hat er zumindest den Seltersweg seit Montag wieder etwas bunter gemacht.

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