Die jungen Sprayer sind voller Stolz auf das Wandbild. FOTO: SCHEPP
+
Die jungen Sprayer sind voller Stolz auf das Wandbild. FOTO: SCHEPP

Marokko trifft Frankfurt an der Lahn

  • vonOliver Schepp
    schließen

Gießen(ep/pm). Die Projektgruppe Margaretenhütte hat, in Zusammenarbeit mit Jugendlichen und lokalen Künstlern von der Sprühergemeinschaft "RDS" aus Gießen und Wetzlar, ein Graffiti-Projekt in der Wohnsiedlung Margaretenhütte (Henriette-Fürth-Straße) durchgeführt. Neun Kinder und Jugendliche aus dem Margaretenviertel haben das Wandbild auf einer 17 Meter langen Wand gesprüht. Es zeigt ein urbanes Motiv, die Skyline von Frankfurt. Aber auch den "Eintracht Adler", die Namen der Teilnehmer und einen "Marokko"-Schriftzug in großen Lettern kann man entdecken. Wie Anne Katrin Meier von der Projektgruppe Margarethenhütte erläuterte, soll das Graffiti-Projekt neben der bereits erfolgten Neuordnung der Müllsammelstellen einen weiteren Baustein zur Verbesserung des Wohnumfeldes der Siedlung leisten und die Funktionsfläche der Müllsammelstellen aufwerten. Gleichzeitig soll das Graffitiprojekt die Identifikation mit der Wohnsiedlung als Wohnstandort festigen.

Die südlich angrenzende Betonmauer wurde von der Firma Kreiling für das Kunstprojekt unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde das Graffiti-Projekt von der Stadt Gießen, die über das Förderprogramm "Wachstum und nachhaltige Erneuerung" (ehemals Stadtumbau) finanzielle Mittel zur Verfügung stellte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare