Männliche Unfruchtbarkeit im Visier

  • schließen

Ungewollt kinderlos? Männliche Unfruchtbarkeit kann viele Ursachen haben. Diesem komplexen Zusammenspiel zahlreicher Faktoren sind Forscher der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Monash University Melbourne gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs auf der Spur. Groß ist die Freude auf beiden Seiten, dass die seit viereinhalb Jahren währende, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit im internationalen Graduiertenkolleg (IGK/GRK 1871) "Molecular Pathogenesis of Male Reproductive Disorders" von einem hochkarätigen Gutachterteam anerkannt und gewürdigt wurde. Die Nachricht kam jetzt aus Bonn: Die International Research Training Group (IRTG) kann in die zweite Runde gehen. Sie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für weitere 4,5 Jahre bis 2022 bewilligt. Die DFG stellt für einen erweiterten Rahmen mit künftig elf wissenschaftlichen Projekten – in der ersten Förderperiode waren es neun Projekte – insgesamt 4,15 Millionen Euro zur Verfügung. Die Monash University stellt darüber hinaus zusammen mit ihrer Fakultät Medizin, Krankenpflege und Gesundheitswissenschaft rund 540 000 australische Dollar (360000 Euro) sowie umgerechnet weitere 2,4 Millionen Euro als Stipendien zur Verfügung.

Ungewollt kinderlos? Männliche Unfruchtbarkeit kann viele Ursachen haben. Diesem komplexen Zusammenspiel zahlreicher Faktoren sind Forscher der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Monash University Melbourne gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs auf der Spur. Groß ist die Freude auf beiden Seiten, dass die seit viereinhalb Jahren währende, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit im internationalen Graduiertenkolleg (IGK/GRK 1871) "Molecular Pathogenesis of Male Reproductive Disorders" von einem hochkarätigen Gutachterteam anerkannt und gewürdigt wurde. Die Nachricht kam jetzt aus Bonn: Die International Research Training Group (IRTG) kann in die zweite Runde gehen. Sie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für weitere 4,5 Jahre bis 2022 bewilligt. Die DFG stellt für einen erweiterten Rahmen mit künftig elf wissenschaftlichen Projekten – in der ersten Förderperiode waren es neun Projekte – insgesamt 4,15 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Monash University stellt darüber hinaus zusammen mit ihrer Fakultät Medizin, Krankenpflege und Gesundheitswissenschaft rund 540 000 australische Dollar (360000 Euro) sowie umgerechnet weitere 2,4 Millionen Euro als Stipendien zur Verfügung.

Die IRTG ist das erste deutsch-australische Graduiertenkolleg überhaupt, an dem wissenschaftliche Pionierarbeit geleistet wird. Darüber hinaus hat das internationale Graduiertenkolleg JLU Gießen – Monash eine bahnbrechende Bedeutung und Vorreiterfunktion im Kontext der deutsch-australischen Wissenschaftsbeziehungen. Die australische Botschafterin Lynette Wood hatte sich persönlich für dieses Modellprojekt über Kontinente hinweg stark gemacht und war zur Vor-Ort-Begehung im März eigens nach Gießen gekommen.

Ziel des deutsch-australischen Graduiertenkollegs ist es, durch eine koordinierte Ausbildung die nächste Generation von Wissenschaftlern heranzubilden. Inhaltlich stehen unter anderem Mechanismen im Fokus, mit denen Immunzellen die männliche Reproduktionsgesundheit beeinflussen, etwa in der Folge von Nachbehandlungen bei Nebenhoden- oder Hodenentzündungen (Epididymitis bzw. Orchitis), aber auch bei Hodenkrebs und Prostataentzündungen (Prostatitis). Sprecher des IGK ist für die deutsche Seite Prof. Andreas Meinhardt vom Institut für Anatomie und Zellbiologie der JLU.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare