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Zeichnungen von Ole Tillmann bilden das optische Spektrum von "Snakedriver". FOTO: PM

Vom Loslassen

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Gießen(pm). Jung sein kann der Horror sein, insbesondere in der Provinz. Davon erzählt die Uraufführung "Snakedriver" in der taT-Studiobühne. Das Schauspiel von Christina Kettering und Markolf Naujoks hat Premiere am Donnerstag, 5. März, um 18 Uhr.

Drei Jugendliche, allein in einem verfallenen Dorf. Keine Erwachsenen mehr, keine staatliche Macht - keine Vorschriften und Regeln. Und kein Handy-Empfang: Niemand, der sie aufhalten könnte. Nachts treffen sie sich an einer Tankstelle - bis etwas passiert, das alles verändert.

Koautor und Regisseur Markolf Naujoks zeigt eine Gothic-, Mystery- und Milieustudie, in der sich Theater, Singer-Songwriter-Indie-Folk, elektronische Sounds und Beats mit den Comiczeichnungen von Ole Tillmann verbinden. In einer traumhaften Atmosphäre erinnern sich drei junge Menschen, gespielt von Paula Schrötter und Magnus Pflüger, an das Leben auf dem Dorf vor dem Zusammenbruch der Infrastruktur und dem Beginn der Anarchie, an Rituale und Gewohnheiten. Im Raum steht die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt, um zu gehen - und was passiert, wenn eine Ordnung zusammenbricht und die Falschen die entstandene Lücke füllen.

Weitere Vorstellungen folgen am 21. März sowie 3. und 11. April. Weitere Termine sind in Planung.

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