Lichterzauber strahlt bis Januar

  • Jens Riedel
    vonJens Riedel
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Gießen(jri). Mit einem symbolischen Akt hat Bürgermeister Peter Neidel am Freitag zum Anbruch der Abenddämmerung die Weihnachtsbeleuchtung in der Gießener Innenstadt eingeschaltet und für besinnliches Licht im Advent gesorgt. Auch wenn Eisbahn und Weihnachtsmarkt in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden können, so hofft zumindest der Einzelhandel, dass der Lichterglanz die Lust auf Einkäufe ein bisschen belebt. Die BIDs Seltersweg, Marktquartier und Theaterpark, die zusammen die Finanzierung der Beleuchtung übernehmen, wollen dabei helfen, trotz dunkler Jahreszeit die Innenstadt heller zu machen und weihnachtliche Freude zu verbreiten.

"Die Stadt Gießen freut sich ganz besonders über das große Engagement der Innenstadt-Quartiere, die sich jedes Jahr darum kümmern, dass die Innenstadt in weihnachtlichen Glanz getaucht wird. In diesem Jahr ist es ohne den Weihnachtsmarkt und die Eisbahn umso bedeutender, das weihnachtliche Flair in unsere Innenstadt zu bringen", betonte Neidel.

Thomas Kirchhof, Vorsitzender des BID Marktquartier, regte darüber hinaus an: "Es wäre schön, wenn in diesem Jahr die Weihnachtsbeleuchtung länger brennen könnte als in den Vorjahren. Auch Anfang des Jahres ist es noch sehr früh dunkel, da freuen sich Besucher der Stadt sicher auch noch über den Lichterglanz!"

Bürgermeister Neidel zeigte sich damit einverstanden: "Darüber muss ich nicht lange nachdenken: In solchen ungewöhnlichen Zeiten wie diesen freuen wir uns, wenn die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt auch noch über den Jahreswechsel hinaus besinnliche Stimmung verbreitet", sagte er.

In den 60er Jahren waren es übrigens noch die Stadtwerke, die jedes Jahr die Lichterketten installierten. Im Laufe der Zeit hat sich das geändert; die Geschäftsleute und Hauseigentümer in den BIDs übernahmen die Koordination der Arbeiten sowie die Finanzierung für das Lichtermeer zwischen Selterstor und Lindenplatz.

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