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Die teilnehmenden Schüler, Lehrer und Sozialarbeiter des Sommercamps mit Schuldezernentin Astrid Eibelshäuser (r.). PM

Lernen und Freizeit im Sommersprachcamp

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Gießen (pm). Die Stadt Gießen hat gemeinsam mit dem Schulverwaltungsamt ein Aufholprogramm für Schüler, die durch die Corona-Pandemie und Homeschooling Lerndefizite aufgebaut haben, ins Leben gerufen. Der Fokus liegt dabei auf der Verknüpfung von sprachlicher Kompetenz und freizeitpädagogischen Angeboten.

In der ersten Woche der Sommerferien fand das Sommer-Sprachcamp für Schüler aus 5. und 6. Klassen der Gesamt- und Mittelstufenschulen statt. 18 Schüler aus der Ricarda-Huch-Schule, der Alexander von Humboldt-Schule, der Brüder-Grimm-Schule, dem Landgraf-Ludwig-Gymnasium und der Gesamtschule Gießen Ost nahmen an der Projektwoche teil. Unter der Leitung von Jannis Rieb, Schulsozialarbeiter an der Gesamtschule Gießen Ost, boten zwei Deutschlehrkräfte (Nicole Thiel und Niklas Schäfer) und zwei Schulsozialarbeiterinnen (Hannah Dübbelde und Anne Fritscher) den Schülern ein abwechslungsreiches Programm aus Deutsch-Workshops am Vormittag und Freizeitbeschäftigungen am Nachmittag.

Gefördert vom Kultusministerium

Während die Vormittage unter den Vorzeichen des Sprachzuwachses und der Verbesserung der grammatischen Kenntnisse standen, sollten die Teilnehmenden am Nachmittag miteinander in Interaktion treten, um neben dem Spracherwerb auch die Persönlichkeitsbildung zu fördern und soziale Kompetenzen zu stärken. Träger des Sommersprachcamps war die Gießen@Schule gGmbH. Das Sprachcamp wurde durch das Hessische Kultusministerium im Programm »DaS! Fit für die Zukunft - Deutsch als Bildungssprache« gefördert und in Kooperation mit der Stadt Gießen und der Ricarda-Huch-Schule umgesetzt.

Defizite nach Corona ausgleichen

Jeden Morgen startete die Gruppe mit einem gemeinsamen Frühstück und einem kurzen Morgenritual in den Tag. Danach wurden die Teilnehmer in zwei Lerngruppen aufgeteilt, um die Deutsch-Workshops durchzuführen. Die Deutschlehrkräfte haben hierfür ein Deutschkonzept für die Jahrgangsstufen 5 und 6 erstellt, mit dem sie flexibel auf die Bedürfnisse und Voraussetzungen der Schüler eingehen konnten. Zudem waren die Einheiten am Vormittag mit spielerischen und gestalterischen Einheiten verknüpft, um die Motivation der Lernenden aufrechtzuerhalten. Nach den Sprachworkshops am Vormittag aßen alle gemeinsam zu Mittag und starteten in einen spannenden Nachmittag mit einem abwechslungsreichen Freizeitprogramm.

Abgerundet wurde die Projektwoche durch ein Abschlussfest auf dem Schulhof der Ricarda-Huch-Schule, an dem auch etliche Eltern teilnahmen.

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