"L’Enfance du Christ" im Sinfoniekonzert

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Gießen(pm). Es ist ein intimes, malerisches Werk voll poetischer Schönheit: Das Oratorium "L’Enfance du Christ" (Die Kindheit Christi) von Hector Berlioz wird heute (20 Uhr) im Stadttheater aufgeführt. Für opulenten Klang sorgen das Philharmonische Orchester Gießen sowie Solisten, Chor und Extrachor des Stadttheaters, der Gießener Konzertverein sowie die Wetzlarer Singakademie unter der Leitung des stellvertretenden Gießener Generalmusikdirektors Jan Hoffmann.

Das Oratorium vereint opernhafte Dramatik, einfühlsame Pastoralklänge und romantische Klangpracht. 1854 in Paris uraufgeführt, erzählt "Die Kindheit Christi" von der Rettung Jesu vor dem Kindermord und der Flucht der Familie nach Ägypten. Die geistliche Trilogie für Solisten, Chor, Orchester und Orgel verschaffte Berlioz einen seiner größten Erfolge zu Lebzeiten. Die Thematik des Werkes hat bis in die Gegenwart Aktualität: Flucht vor angedrohtem Tod und Suche nach einer neuen Heimat.

Als Solisten sind Clemens Kerschbaumer (Erzähler), Grga Peroš (heiliger Joseph), Naroa Intxausti (heilige Maria), Daniele Macciantelli (Herodes), Shawn Mlynek (Zenturio) und Chul-Ho Jang (Polydorus) zu erleben.

Weitere Aufführungen sind am Mittwoch, 4. Dezember, um 20 Uhr in der Kirche St. Walburgis in Wetzlar sowie am 8. Dezember um 19 Uhr in der Alten Oper Frankfurt. Bei letztgenanntem Termin werden die Sänger der Frankfurter Singakademie gemeinsam mit dem Chor des Stadttheaters singen.

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