Lebenshilfe unterstützt "Makerspace"

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Gießen(pm). Die Lebenshilfe Gießen unterstützt den "Makerspace Gießen" - ein gemeinsames Projekt der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), des Technologie- und Innovationszentrums Gießen GmbH (TIG) und der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) - bei der 3-D-Druck-Herstellung von Gesichtsvisieren für die Gesundheitsberufe. Wie auch andere Schutzausrüstungsartikel sind auch diese Visiere aufgrund der Corona-Krise derzeit ein rares Gut.

"Im Rahmen des ›Makerspace Gießen‹ haben sich fast alle 3-D-Druck-Enthusiasten Gießens über eine WhatsApp-Gruppe versammelt und organisieren nun die Bedarfsabdeckung der Kliniken, Ärzte sowie weiterer Bereiche und koordinieren zugleich die Produktion", erklärt Marlon Diaz, Leiter der Reha-Werkstätten West und Mitte, der für den Beitrag der Lebenshilfe Gießen zuständig ist und hierzu gleich zwei firmeneigene 3-D-Drucker rund um die Uhr am Laufen hält. "Wir werden die Shields spenden und nicht verkaufen. Eine Klinik in Schwalmstadt konnten wir bereits mit einigen Visieren versorgen, auch zwei Abteilungen der Uniklinik Marburg erhalten demnächst eine Lieferung von uns. In diesen Zeiten müssen soziale und medizinische Unternehmen zusammenstehen", betont Diaz.

Doch nicht nur für externe Partner druckt die Lebenshilfe Gießen fleißig, auch für den Eigenbedarf in den Wohnstätten rollt nun die Produktion an. Zunächst 60 Gesichtsvisiere sind hier in Planung, um den Bestand aufzufüllen.

Darüber hinaus freut sich auch die Lebenshilfe Gießen über Unterstützung. Aktuell ist man bestrebt, die Vorräte an Mund-Nasen-Schutz-, Atemschutzmasken (FFP2) sowie Einmal-Schutzkitteln aufzustocken, um die sichere Begleitung von Menschen mit Behinderung auch in Zeiten von Corona bestmöglich zu gewährleisten. Sachspenden oder faire Verkaufsangebote bitte via E-Mail (schutzausruestung@ lebenshilfe-giessen.de) formulieren.

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