Lars Witteck
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Lars Witteck folgt auf Friedrich Bohl

  • Marc Schäfer
    vonMarc Schäfer
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Gießen/Wiesbaden(pm/mac). Der frühere Gießener Regierungspräsident Dr. Lars Witteck wird neuer Präsident der Von-Behring-Röntgen-Stiftung zur Förderung der Forschung und Lehre im Bereich der Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg. Das Kuratorium der Stiftung hat Witteck einstimmig vorgeschlagen. Er wird auf Friedrich Bohl folgen, dessen Amtszeit am 30. November 2021 endet. Bohl war seit 2011 Präsident der für die Medizinforschung in Mittelhessen wichtigen Stiftung.

"Dass wir Dr. Lars Witteck für dieses wichtige Amt gewinnen konnten, freut mich von Herzen", sagte Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, die auch Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung ist. Aus seiner Zeit als RP kenne er sowohl die Universitäten als auch die Klinika und die Forschung, die dort betrieben wird, sehr gut. Aus seinem vielfältigen Engagement für die Region und auch als Vorstandsmitglied der Volksbank Mittelhessen sei Witteck hervorragend vernetzt und kenne wie kaum ein anderer die großartigen Potenziale, die sich aus der Verknüpfung der Hochschulstandorte ergeben. "Witteck wird der Unterstützung für die medizinische Forschung in Gießen und Marburg sicher viele neue Impulse geben", betonte Dorn.

Witteck, geboren 1974 in Marburg, hat in Gießen Jura studiert und dort auch promoviert. Gießener Regierungspräsident war er von 2009 bis 2015. "Ich freue mich riesig darüber, in dieser Institution gemeinsam mit einem tollen Team für unsere Region wirken zu dürfen", sagte Witteck gegenüber dieser Zeitung. "Die wissenschaftlichen Leistungen am Uniklinikum Gießen und Marburg sind national und international hoch anerkannt und helfen auch den Menschen hier in Mittelhessen. Daran mitwirken zu dürfen, solche Projekte zu fördern, ist eine tolle Aufgabe, der ich mich sehr gerne und mit großer Energie widmen werde."

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