Landeslabor lässt Proben auf Corona testen

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Gießen(pm). Für die zunehmenden Coronavirus-Untersuchungen werden auch in Hessen erhebliche Laborkapazitäten benötigt. Deshalb stellt ab sofort die Abteilung Veterinärmedizin des Landesbetriebs Hessisches Landeslabor (LHL) in Kooperation mit dem Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG) einen nicht unerheblichen Anteil ihrer Laborkapazitäten zur Verfügung.

Das Landeslabor verfügt als veterinärmedizinische Untersuchungseinrichtung für den Tierseuchenfall über bedeutende Kapazitäten zur Untersuchung von Proben, die auch im Bereich der Corona-Diagnostik eingesetzt werden können. Die Veterinärabteilung des LHL ist mit der Diagnostik von Infektionskrankheiten bestens vertraut. Alle am Landesbetrieb im Routinebetrieb durchgeführten infektionsdiagnostischen Untersuchungen unterliegen der gleichen biologischen Schutzstufe, die auch für alle Untersuchungstätigkeiten im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus gilt. Die Corona-Proben werden von den Testzentren über das HLPUG an die Labore in Hessen verteilt. Am LHL werden die Proben untersucht, es finden dort keine Testungen statt.

"Mit der Unterstützung des Landeslabors ist es uns in kurzer Zeit gelungen, alle in Hessen vorhandenen Laborkapazitäten optimal zu nutzen", erklärte Ministerin Priska Hinz.

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