Land und Leute kennenlernen

Gießen(nal). Trotz Corona-Krise kann der Deutsch-Israelische Verein für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung Gießen auch in diesem Jahr vier Volontärinnen nach Israel schicken. Der Verein unterstützt die Kooperation von sozialen Diensten, Fach- und Wohlfahrtsverbänden in Deutschland und Israel. Seit 1998 hilft er außerdem jungen Menschen bei der Vermittlung eines längerfristigen Freiwilligendienstes (IJFD) im Bereich der Rehabilitation behinderter, alter und sozial schwacher Menschen in staatlichen israelischen Einrichtungen.

Diese Möglichkeit, nach der Schule die Welt zu entdecken, ehe man mit einem Studium oder einer Ausbildung startet, wurde in den Vorjahren gerne angenommen und soll Bestand haben, obwohl das Interesse coronabedingt geringer war als zuvor. Junge Männer und Frauen erhalten die Möglichkeit, das Leben in Israel kennenzulernen. Auch können sie als Freiwillige Jordanien und Ägypten besuchen und Erfahrungen sammeln. An den jeweiligen Einsatzstellen in Israel erhalten die Teilnehmer freie Kost und Logis, darüber hinaus wird ein monatliches Taschengeld ausgezahlt.

In zwei Wochenendseminaren wurden jetzt vier Frauen im evangelischen Gemeindehaus Leihgestern auf den Einsatz, der im September beginnen wird, vorbereitet. Mit dabei ist Magdalena Stroh aus Großen-Linden, die im letzten Jahr in Israel als Volontärin tätig war, um den "Neuen" von ihren Erfahrungen zu berichten. Interessierte melden sich unter Tel. 01 52 09 85 75 47.

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