Uni lässt Vorwürfe von Lebenswertes Gießen prüfen

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Die Justus-Liebig-Universität lässt die vom Verein Lebenswertes Gießen erhobenen Vorwürfe gegen die Politikwissenschaftler Prof. Eike-Christian Hornig und Jan-Bernd Baumann routinemäßig überprüfen. Dies bestätigte am Freitag Unisprecherin Lisa Dittrich. "Unsere Satzung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis sieht für solche Fälle vor, die Ombudsperson der JLU hinzuziehen. Deren Aufgabe ist es, zu prüfen, ob die Vorwürfe im Hinblick auf Konkretheit und Bedeutung sowie auf mögliche Motive plausibel sind." Mit der Weitergabe des von Lebenswertes Gießen zunächst an den Unipräsidenten gerichteten Schreibens an die Ombudsperson sei keine Bewertung verbunden, sondern sie stelle lediglich die Einhaltung des hierfür vorgesehenen Verfahrens dar, betonte Dittrich.

Die Justus-Liebig-Universität lässt die vom Verein Lebenswertes Gießen erhobenen Vorwürfe gegen die Politikwissenschaftler Prof. Eike-Christian Hornig und Jan-Bernd Baumann routinemäßig überprüfen. Dies bestätigte am Freitag Unisprecherin Lisa Dittrich. "Unsere Satzung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis sieht für solche Fälle vor, die Ombudsperson der JLU hinzuziehen. Deren Aufgabe ist es, zu prüfen, ob die Vorwürfe im Hinblick auf Konkretheit und Bedeutung sowie auf mögliche Motive plausibel sind." Mit der Weitergabe des von Lebenswertes Gießen zunächst an den Unipräsidenten gerichteten Schreibens an die Ombudsperson sei keine Bewertung verbunden, sondern sie stelle lediglich die Einhaltung des hierfür vorgesehenen Verfahrens dar, betonte Dittrich.

Der Verein wirft den Autoren des ersten und gut 60 Seiten starken Auswertungsberichts zur städtischen Bürgerbeteiligungssatzung vor, dass sie unwissenschaftlich gearbeitet haben. Vor der Presse behauptete der Vorstand am Mittwoch, dass etwa für die Hälfte aller Feststellungen und Behauptungen keine Quellen genannt würden, zudem seien Zitate falsch wiedergegeben worden. In dem Bericht war die Haltung des Vereins gegenüber der Stadtpolitik und der Stadtverwaltung als "hochmütig" und "anmaßend" beschrieben worden. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (SPD), die die Studie beauftragt hatte, hatte sich im Parlament geweigert, zur Wortwahl der Wissenschaftler Stellung zu beziehen und auf die Freiheit der Forschung verwiesen.

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