Die "No Label"-Vorjahressieger von "On Every Page" treten außer Konkurrenz auf. FOTO: BMAN/YANNIK BRÜCKMANN
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Die "No Label"-Vorjahressieger von "On Every Page" treten außer Konkurrenz auf. FOTO: BMAN/YANNIK BRÜCKMANN

"No Label" von der Couch aus erleben

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Gießen(pm). Trotz Corona werden auch in diesem Jahr fünf Nachwuchstalente beim "No Label"-Contest des Arbeitskreises Kommunale Jugendpflegen im Landkreis Gießen und des Jugend- und Kulturzentrums Jokus der Stadt Gießen auftreten - diesmal allerdings in veränderter Form. Und so wird aus dem "No Label Live Event Contest" der "No Label Livestream Contest", der eben live, aber ohne Publikum vor Ort über die Bühne gehen wird. Denn das Publikum schaut per Online-Stream von der heimischen Couch aus zu. Die vier Teilnehmer stehen jetzt fest.

Am Freitag, 6. November, treten ab 17 Uhr gleich fünf Bands - die Wettbewerbsteilnehmer und die Vorjahressieger von "On Every Page" auf. Die Bands spielen im Jokus live - allerdings ohne Saal-Publikum. Das Publikum sitzt zuhause vor den Bildschirmen und verfolgt das Ganze via YouTube, wo auch abgestimmt werden kann.

Am Start sind "Kind Regards" aus Gießen, die HipHop machen, Singer/Songwriter Lukas aus Gießen, das Projekt "Hear me Sydney" aus Gießen und Fernwald, das sich dem Experimental Rock verschrieben hat und die Rocker von "DryHeart" aus Gießen. Alle Bands spielen 20 Minuten.

Zuschauer stimmen online mit ab

Vor jedem Auftritt wird ein Vorstellungsvideo gezeigt, das vorab im Jokus gedreht wurde. Die Pausen stehen für Live-Interviews mit Bands, Veranstaltern und Jury-Mitgliedern zur Verfügung. Außerdem kommt wie gewohnt die Vorjahres-Siegerband zum Zuge: "On Every Page", die bei ihrem "No Label"-Sieg 2019 noch "Compass Card" hießen. Sie werden außer Konkurrenz ein Live-Set spielen und den Abend beschließen. Die Jury schaut aus einem Nebenraum via Bildschirm zu, denn der Sound wird für den Live-Stream optimiert. Gegen 20 Uhr wird die Jury live die Ergebnisse und den Sieger bekanntgeben. Bewertet werden die Bands in unterschiedlichen Kategorien - doch auch das Publikum darf mitbestimmen, wer gewinnt: Das Voting der Zuschauer fließt zu 49 Prozent in die Wertung mit ein.

Um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten, mussten die Bands in den vergangenen Jahren auch ein Coverstück spielen, das es frei zu interpretieren galt. Dieses Element fällt 2020 durch die kürzeren Sets weg.

Für alle Teilnehmenden gibt es attraktive Preise , die in der Platzierungsreihenfolge von den Nachwuchstalenten selbst ausgesucht werden können.

Infos findet man auf www.cometonolabel.de und facebook.com/nolabelcontest

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