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Schüler lernen Sütterlinschrift- Der Heimatverein Lützellinden hatte in den Sommerferien einen Sütterlin-Kurs für Schüler der vierten und fünften Klasse im Heimatmuseum angeboten. Leider nahmen an diesem Kurs nur zwei Schülerinnen teil. Das ist umso bedauerlicher, weil gerade von Pädagogen das Schriftbild der Schüler bemängelt wird. Die beiden Schülerinnen (Foto) zeigten sich sehr interessiert und waren freudig bei der Sache. Auch Kursleiter Edwin Enge haben die vier Vormittage sehr viel Spaß gemacht. Im Herbst ist bei ausreichendem Interesse ein Tageskurs für Erwachsene geplant.

Francke-Lehrer erkunden Stolpersteine- Vor dem ehemaligen Fröbelseminar trafen sich soeben Lehrer der August-Hermann-Francke-Schule, um sich über Stolpersteine in Gießen zu informieren. Da, wo die Pädagogin Hedwig Burgheim gewohnt und gelehrt hatte, begann am Ende der Sommerferien für ein Dutzend Lehrkräfte die kleine Exkursion im Stadtbereich. In Monika Graulich hatte die Gruppe eine kundige Referentin gefunden, denn die Stadträtin ist seit Jahren aktiv im Verein "Gegen Vergessen - für Demokratie". An ausgewählten Orten berichtete Graulich nicht nur über Umstände der Verlegung von Stolpersteinen und den Künstler Gunter Demnig, sondern auch über die Biografie einer jeden Person, an die erinnert werden soll. Für die Francke-Lehrer war der Termin sowohl eine Ergänzung zu sonstigen Fortbildungen für die Schulfächer Geschichte oder Religion als auch ein besonderes Anliegen: Die Schule hatte im Mai eine Patenschaft für Stolpersteine übernommen (die Gießener Allgemeine berichtete) und bei einem ersten Putztermin hatten sich Jugendliche der Klasse 9a darum gekümmert, dass in bestimmten Straßenzügen die dort verlegten Messingplatten vor dem Verdunkeln bewahrt werden und weiterhin gut sichtbar bleiben.

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