Kottschau_250921_4c_2
+
Elke Köttschau hat dem Museum auch diese zwei Porträts von Fritz und Marie Luise Kempff überlassen.

Kunst durchleuchtet

  • Karola Schepp
    VonKarola Schepp
    schließen

Gießen (pm/gl). Anlässlich des 175. Geburtstags von Johann Conrad Röntgen am 27. März 2020 wollte das Oberhessische Museum den Entdecker der Röntgenstrahlen mit der Kabinettsausstellung »Kunst durchleuchten. Die Entdeckung der Röntgenstrahlen und die Trautschold-Bilder« ehren. Dafür wurden zwei der fünf von Elke Kötschau dem Museum überlassenen Damenporträts im Röntgenapparat des Frankfurter Städel durchleuchtet und restauriert.

Restauratorin Sabine Kuypers wollte darüber in einem Vortrag berichten. Corona hat es verhindert.

13. Oktober Start

Doch nun gibt es gute Nachrichten: Am Mittwoch, 13. Oktober, 17 Uhr, kann die neue Kabinettausstellung endlich eröffnet werden. Zum 125-jährigen Jubiläum der Entdeckung der Röntgenstrahlen präsentiert das Museum zwei Portraits der Kempff-Familie, die im Zuge der Restaurierung geröntgt und analysiert wurden. Eine Anmeldung zur Vernissage ist erforderlich unter museum@giessen.de.

Die insgesamt fünf Gemälde der Schenkung zeigen den einstigen Rat der Stadt Gießen und ersten Postmeister Philipp Heinrich Kempff (1729-1801) und seine Gattin Maria Katharina Kempff (1734-1805) - von einem (noch) unbekannten Maler gemalt - sowie Porträts von Fritz Kempff (1801-1871, großherzoglicher Hessischer Poststallmeister) und dessen Ehefrau Marie Sophie Luise Kempff (1810-1873). Diese beiden Gemälde sind von Carl Friedrich Trautschold signiert. Das fünfte Gemälde der Schenkung zeigt die vier Söhne von Fritz und Marie Kempff im Kindesalter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare