Kulturkirche startet unter Auflagen

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Gießen(pm). Nach der corona-bedingten Unterbrechung beginnt auch die Kulturkirche St. Thomas Morus - auf Initiative des Fördervereins - ab August wieder ihr Kulturprogramm in der Grünberger Straße 80. Den Auftakt bilden Christine Theiss (Flöte) aus Wetzlar und Kirchenmusiker Jakob Ch. Handrack zur 45. Orgelvesper am Sonntag, 2. August, um 16 Uhr. Unter dem Titel "Blue Baroque" interpretieren die beiden unter anderem bekannte Werke des Barock mit dem besonderen Gefühl für Jazz und "Blue Notes".

Mit Blues geht es zwei Wochen später weiter. Am Samstag, 15. August, um 19 Uhr, wird die Gießener Band Bluesdoctor in einer Premiere zu einem Konzert unter freien Himmel auf dem Platz vor der Kirche zu Gast sein. Die vier Musiker haben die Corona-Pause produktiv genutzt und ihre neueste CD "Blues from a timbered house" herausgebracht. Handgemachter Blues aus dem Bauch und mit Überzeugung, so kennt man die Gruppe seit Jahren und das hört man. Auf der Homepage www.bluesdoctor.de lässt sich die CD bereits bestellen. Der Erlös kommt dem Projekt "Musik statt Straße" (https://musik-statt-strasse.jimdofree.com) zugute.

Kreativ-Stammtisch

Wer hat einen Song und will wirklich wissen, was andere darüber denken? Wer hat noch nie einen Song vorgespielt? Wer will mit anderen Musik machen oder über seine Musik sprechen? Die Musikwerkstatt ist eine Art Stammtisch für kreatives Schaffen von Musik, nicht nur für blutige Anfänger, sondern auch für bereits etablierte Künstler, die selbst anderen helfen wollen und sich über faire Kritik freuen würden. Am Donnerstag, 13. August, findet um 20 Uhr die zweite Musikwerkstatt in den Gemeinderäumen der Grünberger Straße 80 statt.

Wenn Michael Ramm zur Kamera greift, ist ein Geschichtenerzähler am Werk. Vordergründig, "perfekte" Bilder, deren Sinn fur jeden sofort erkennbar ist, begeistern ihn weniger. Gezielt sucht der gelernte Psychiater vor allem Motive, deren Tiefe sich nicht auf Anhieb erahnen lassen. Fotografien mit dem Blick fürs Detail, nicht aalglatt und perfekt, sondern archaisch und rauh erzählen sie die Geschichte hinter den Dingen. Im Gemeindezentrum St. Thomas Morus, zu besichtigen immer sonntags von 14.30 bis 16 Uhr.

Nach wie vor gelten wegen der pandemischen Vorkehrungen Einschränkungen. Die Zahl der Plätze ist beschränkt. Interessierte melden sich mit Namen und Anschrift zu den Veranstaltungen an E-Mail an anmeldung@morusfreunde.de.

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