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Kultur im eigenen Garten erleben

  • VonOliver Schepp
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Gießen (gl). Wer einmal bei einer Wohnzimmerlesung oder einem Hauskonzert dabei war, weiß, wie unvergesslich solche Erlebnisse sind. Das hatten sich auch die Theaterleute des Stadttheaters gedacht und im April über die Osterfeiertage drei solcher Live-Performances zur Verlosung und als Trostpflaster in der theaterlosen Zeit in ihr digitales Osternest gepackt.

Beteiligte aller Sparten hatten dafür kleine Ausschnitte ihres Schaffens auf der Homepage des Theaters eingestellt. Wer die passenden augenzwinkernden Quizfragen beantworten konnte und das Glück hatte, ausgelost zu werden, konnte so eine coronakonforme Live-Aufführung für zu Hause gewinnen - etwas, das momentan immer noch Seltenheitswert hat.

Dass bis zur Einlösung der Gewinne nun einige Zeit ins Land ging, ist den Corona-Umständen geschuldet, die die Planung erschwerten. Am vergangenen Mittwoch gab es nun aber endlich die Tanz-Einlösung in Garten von Antje Beyer in Heuchelheim. Marine Henry und Madeleine Salhany zeigten einen etwa zehnminütigen Ausschnitt aus der Choreographie »fo(u)r years« von Tarek Assam, Marine Henry und Emma Jane Howley zur Musik von Timo Reuber. Am Freitag war das Schauspiel mit einem Kurzauftritt ebenfalls in einem Garten in Heuchelheim dran. Die Gewinner hatten dafür sogar eigens eine kleine Bühne aufgebaut. Dort führten Carolin Weber und Roman Kurtz eine etwa 20-minütige Kurzversion des taT-Stücks »Alte Liebe« auf.

Am Montag konnte sich nun Christa Schlicht-Schnetter aus Petersweiher über ein Ständchen von vier Blechbläsern des Philharmonischen Orchesters vor ihrem Haus freuen. Vom Balkon aus hörte sie mit Nachbarn und Bekannten dem Medley zu, das Johannes Osswald und Martin Gierden (Trompete), Kurt Förster und Alexander Schmitt-Ries (Posaune) vom Ensemble »Vierkantblech« anstimmten.

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