JU kritisiert "Platzverbot" am Hauptgebäude

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Gießen(pm). Der Stadtverband der Jungen Union (JU) reagiert mit Unverständnis auf das vom JLU-Präsidium ausgesprochene "Platzverbot" vor dem Uni-Hauptgebäude. Leidtragende seien vor allem junge Menschen und Studierende.

Die JU verkenne nicht, dass es in der Vergangenheit dort auch exzessiven Alkoholkonsum, Lärmbelästigungen und Müllprobleme gegeben habe. Die jetzt getroffene Maßnahme werde den widerstreitenden Interessen jedoch nicht gerecht, schreibt die JU-Vorsitzende Kathrin Schmidt.

Nach dem Vorbild der Stadt Frankfurt könnte die Universitätsleitung mit den jetzt bereits eingesetzten Security-Kräften durch weitergehende Gespräche und zusätzliche Abfalleimer Abhilfe schaffen. "Der Uni-Vorplatz dient als öffentliches Forum des Meinungsaustauschs und des Zusammentreffens vieler unterschiedlicher Gruppierungen", so die Mitteilung.

Derzeit gebe es vermehrt Zusammenkünfte auf dem unmittelbar in der Nachbarschaft liegenden Spielplatz, für den die Stadt zuständig sei. Deshalb sei jetzt auch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz gefordert, den Kontakt zur Universitätsleitung zu suchen, schreibt der CDU-Nachwuchsverband.

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