Kritik wegen "hoher Mieten"

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Gießen(pm). Beim jüngsten runden Tisch des Flussstraßenviertels haben die Teilnehmer teils deutliche Kritik an den Mieten in den neuen Gebäuden geäußert. Der Mieterverein teilt diese Kritik. "Zehn Euro pro Quadratmeter Warmmiete für eine Sozialwohnung ist ein stolzer Preis, der für viele Haushalte zu hoch ist", schreibt der Vorsitzende Kaisers in einer Pressemitteilung.

Im Fokus des Unmutes stehen die Betriebskostenvorauszahlungen von 2,70 bis 2,90 Euro pro Quadratmeter. Laut Betriebskostenspiegel für Hessen müssten Mieter im Durchschnitt 2,24 EUR pro Quadratmeter und Monat für Betriebskosten zahlen, betont Kaisers. "Darin sind aber auch die Wärmekosten enthalten, die bei der Wohnbau hinzukommen."

Kaisers vertritt zudem die Meinung, dass die in Passivhäusern aufgrund des automatischen Lüftungssystems mit Wärmerückgewinnung erzeugten Kosten, die nicht gering seien, den Mietern immer verschwiegen würden. "So wird die Bilanz aufgehübscht, die bittere Medizin kommt dann mit der Abrechnung."

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