Sonst ist die Krippenszene am Kirchenplatz zu sehen, wegen Corona kann man sie nun auf dem Platz vor St. Morus bewundern. FOTO: PM
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Sonst ist die Krippenszene am Kirchenplatz zu sehen, wegen Corona kann man sie nun auf dem Platz vor St. Morus bewundern. FOTO: PM

Krippenschau in St. Morus

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Gießen(pm). Gottesdienstbesucher, Nachbarn und Passanten haben sie vielleicht schon gesehen. Seit dem ersten Adventssonntag steht auf der kleinen Bühne vor der St.-Thomas-Morus-Kirche in der Grünberger Straße 80 eine lebensgroße Darstellung der weihnachtlichen Krippe: Dabei sind Ochs und Esel, Maria und Josef und einer jener Hirten mit seinen Schafen, die nach der biblischen Erzählung die Frohe Botschaft von der Geburt des Christuskindes als erstes durch den Erzengel Gabriel erfuhren. Über allen strahlt der Stern von Bethlehem als verheißungsvolles Zeichen der Ankündigung Jesu Geburt.

Initiative des Fördervereins

Auf Initiative des Fördervereins der Pfarrei St. Thomas Morus e. V. wurden die Figuren von der evangelischen Stadtkirchenarbeit ausgeliehen und auf dem Kirchplatz der St.-Thomas-Morus-Gemeinde aufgestellt. Normalerweise steht diese Krippe zu Weihnachten auf dem Kirchenplatz mitten im Stadtzentrum neben Eislaufbahn und Glühweinständen. Doch wegen Corona ist alles anders. "Wir wollen einen Fixpunkt setzen", erklärt der Vorsitzende Jakob Ch. Handrack. Der Platz im Gießener Ostviertel ist tagsüber gut frequentiert. Viele Passanten überqueren ihn und nicht zuletzt die Kinder der benachbarten Kindertagestätte St. Thomas Morus mit ihren Eltern. Die Bänke davor laden zum Verweilen ein und eine kurze Auszeit zu nehmen oder einfach mal für einen Moment durchzuschnaufen.

"Wir haben über verschiedene Möglichkeiten diskutiert, eine solche Krippenszene zu verwirklichen", so Handrack weiter, "von der eigenen Gestaltung mit handwerklichen Mitteln bis zur Zusammenarbeit mit Graffiti-Künstlern." Dann kam das Angebot von Stadtkirchenpfarrer Gabriel Brand. "Wir sind Herrn Pfarrer Brand sehr dankbar für die Möglichkeit, die Krippe in der Adventszeit hier zu zeigen."

An Heiligabend in Wiesecker Kirche

Um die technischen Aufbauten wie Bühnenüberdachung und Strom kümmerte sich Hausmeister und Küster Christof Bender. Mit Anbruch der Dunkelheit ist die Bühne beleuchtet.

Die Krippe ist rund um die Uhr noch bis zum 23. Dezember zu betrachten. Dann zieht der Tross weiter, denn bis Bethlehem ist es bekanntermaßen noch ein weiter Weg. Auf dem Weg dorthin macht die Krippe an Heiligabend Station in der evangelischen Michaelsgemeinde Wieseck.

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