Kongresshalle: CDU spricht von "logischem Cut"

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Gießen(mö). Es bleibt dabei: Für die Modernisierung der Kongresshalle stehen vorerst nur 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. Mit den Stimmen der SPD/CDU/Grünen-Koalition und der AfD bei Enthaltung der anderen Fraktionen stimmte das Stadtparlament am Donnerstag dem Antrag des Magistrats zu "Neustrukturierung, Umbau und baulicher Ergänzung" des denkmalgeschützten Kernstadt-Bürgerhauses zu. Eigentlich wollte die zuständige SPD-Stadträtin Astrid Eibelshäuser einen Projektbeschluss über 13,5 Millionen Euro und für alle elf Bauabschnitte, aber dazu war die CDU angesichts des "Preisschilds" nicht bereit. Über die Freigabe der restlichen neun Millionen soll das neue Stadtparlament nach der Kommunalwahl 2021 entscheiden. CDU-Fraktionschef Klaus Peter Möller sprach von einem "logischen Cut".

Die ersten vier Bauabschnitte betreffen den Umbau der Andienung am Berliner Platz, die Erweiterung des unteren Foyers, den Umbau des Haupteingangs mit der SHG-Verwaltung sowie den Außenbereich. Im Vorfeld der Entscheidung hatte sich die Junge Union gegen eine Freigabe der 13,5 Millionen Euro ausgesprochen und mit "Generationengerechtigkeit" argumentiert.

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