Konflikte analytisch lösen

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Gießen(pm). Das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) untersucht Ursachen und Austragung von Konflikten sowie die Möglichkeiten für deren Lösung. Bestnoten hat in diesem Zusammenhang die Forschungsgruppe "Völkerrecht" unter der Leitung von Prof. Thilo Marauhn, Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), erhalten.

Die Gießener Forschungsgruppe analysiert Ursachen, Verlauf und Folgen internationaler und innerstaatlicher Konflikte und entwickelt Bausteine für die Bearbeitung solcher Konflikte. In die gute Zusammenarbeit von JLU und HSFK ist auch das Deutsch-Kolumbianische Friedensinstitut (Instituto CAPAZ) in Bogotá, DAAD-Exzellenzzentrum in Forschung und Lehre (Direktor: Prof. Stefan Peters, Professur für Friedensforschung an der JLU), eingebunden.

JLU-Präsident Prof. Joybrato Mukherjee gratulierte den Verantwortlichen zum 50-jährigen Bestehen sowie zur erfolgreichen Bewertung durch unabhängige internationale Sachverständige: "Die HSFK nimmt den Frieden als Prozess abnehmender Gewalt, zunehmender sozialer Sicherheit und politischer Freiheit im internationalen System und in den einzelnen Gesellschaften in den Blick. Es freut uns, dass die Leibniz-Gemeinschaft die völkerrechtliche Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Marauhn hervorhebt."

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