Klimaschützer kritisieren CDU

  • Burkhard Möller
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Gießen(mö). Im Nachgang der Aktionen für mehr Klimaschutz am letzten Freitag und Samstag in der Innenstadt übt das Bündnis Gießen 2035Null deutliche Kritik an den im Stadtparlament vertretenen Parteien CDU, FDP und Freie Wähler. Die drei Fraktionen hatten im Gegensatz zu SPD, Grünen und der Gießener Linken keine Vertreter zu einer Diskussion mit den Klimaschützern geschickt. Die Gruppen sprechen in von "Totalverweigerung".

Wer in einer Stadt, die sich zur Klimaneutralität bis 2035 verpflichtet habe, den Diskurs mit den Klimagruppen verweigere, zeige nicht nur ein "merkwürdiges Demokratieverständnis, sondern klinkt sich auch aus dem für diese Stadt zentralen Thema aus", heißt es in einer Erklärung der Initiative 2035Null. Ansonsten äußerte sich das Bündnis erfreut über die Resonanz, auf die die Aktionen in der Bevölkerung gestoßen seien.

Die Gruppen drängen unter anderem darauf, dass der Magistrat den ursprünglich für Ende April angekündigten Sachstandsbericht zur Umsetzung des Klimaziels 2035 vorlegt. Dazu hatte das Stadtparlament die Stadtregierung im September verpflichtet. Die CDU hatte den Klimabeschluss damals mitgetragen, FDP und Freie Wähler enthielten sich.

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