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Bald kann wieder geklettert werden in der DAV-Halle - jedoch unter Bedingungen. FOTO: PM

Kletterbetrieb läuft wieder an

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Gießen(pm). Im DAV Kletter- und Boulderzentrum Gießen gibt es Neuigkeiten: Die Halle an der Rödgener Straße, die coronabedingt seit dem 16. März geschlossen werden musste, steht ab kommenden Freitag (15. Mai) den heimischen Kletterfreunden zu den gewohnten Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 11 bis 23 Uhr, Samstag/Sonntag 10 bis 22 Uhr) einschließlich Bistro wieder zur Verfügung; allerdings vorerst unter Pandemie-Einschränkungen. Außerdem freut sich der hiesige Alpenverein darüber, dass es wieder eine fest angestellte Betriebsleiterin gibt: Salome Spieth hat zum 1. April die Nachfolge von Maren Becker angetreten, die am Jahresbeginn aus privaten Gründen umgezogen war.

Crowdfunding angelaufen

Die 26 Jahre alte Frau war bisher nebenberufliche Thekenleiterin der Halle sowie Ausbildungsreferentin im Sektionsvorstand. Sie hatte in den vergangenen Monaten bereits zusammen mit dem ehrenamtlichen Leitungsteam und Schatzmeisterin Gabi Nicolai kommissarisch den Hallenbetrieb organisiert. Parallel zu ihrer Anstellung will die gebürtige Badenserin ihr Studium der Ernährungswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität fortsetzen.

Als Reaktion auf den Umsatzeinbruch der zweimonatigen Schließung des DAV Kletter- und Boulderzentrums wurde soeben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Dazu sagte Betriebsleiterin Spieth: "Mit der Kampagne können alle Interessierten außergewöhnliche Mitmachaktionen und tolle Angebote wahrnehmen." Auf diese Weise sollen sowohl die Kunden als auch die Kletterhalle profitieren. Es können etwa Wertgutscheine, besondere Tickets oder Supporter-Kletterhallen-Shirts erworben werden. Spieth: "Der Lockdown hat den hiesigen Alpenverein finanziell stark belastet: Schließlich standen in dieser Zeit den Fixkosten von 35 000 Euro im Monat keinerlei Einnahmen gegenüber." Mehr zu der Aktion ist online zu finden unter dem Link https://www.startnext.com/climbfunding/.

60 Besucher gleichzeitig

Um die Einhaltung der Corona-Distanzregeln zu gewährleisten, muss die Anzahl der gleichzeitig in der Kletterhalle Anwesenden auf 60 begrenzt werden. Deshalb darf beim Klettern der Zweierseilschaften nur jede zweite Sicherungslinie genutzt werden. Die Nutzung des Boulderbereichs ist ebenfalls begrenzt. Interessierte können sich auf der Homepage des DAV Kletter- und Boulderzentrums über die aktuelle Zahl der Kletterer in der Halle informieren und so prüfen, ob noch Kapazitäten frei sind. Die Dusch- und Umkleideräume sind momentan noch nicht wieder freigegeben. Der Kassen- und Thekenbereich wurde coronagerecht angepasst. Dazukommen die allgemeinen Hygienemaßnahmen.

Kletterkurse und Schnupperklettern können momentan noch nicht wieder angeboten werden, teilt der Verein mit. Auch die beliebten Kindergeburtstagsfeiern stehen noch auf der Warteliste.

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