Kleiner Ort für große Vielfalt

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Comic-artige Zeichnungen, ein abgespecktes Programmheft und eine Verlagerung vieler Informationen ausschließlich ins Internet: Deutlich modernisiert startet der Verein für interkulturelle Bildung und Begegnung, Träger des gleichnamigen Zentrums (ZIBB), in sein 23. Jahr. Die neue Geschäftsführerin Anna Bühne habe dafür viel Arbeit im Hintergrund geleistet, sagte die Vorsitzende Anna B. Fischer beim Pressegespräch. Bühne hat im Mai Sofia Ott abgelöst, die das Zentrum an der Grünberger Straße 22 Jahre geführt hatte und nun im Ruhestand ist.

Comic-artige Zeichnungen, ein abgespecktes Programmheft und eine Verlagerung vieler Informationen ausschließlich ins Internet: Deutlich modernisiert startet der Verein für interkulturelle Bildung und Begegnung, Träger des gleichnamigen Zentrums (ZIBB), in sein 23. Jahr. Die neue Geschäftsführerin Anna Bühne habe dafür viel Arbeit im Hintergrund geleistet, sagte die Vorsitzende Anna B. Fischer beim Pressegespräch. Bühne hat im Mai Sofia Ott abgelöst, die das Zentrum an der Grünberger Straße 22 Jahre geführt hatte und nun im Ruhestand ist.

Der Verein charakterisiert das ZIBB als "Der kleine Ort für große Vielfalt". Diesem Motto will es auch in diesem Jahr mit einem weitgehend bewährten Programm gerecht werden, das – so betont Fischer – "für alle offen" ist, ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Wichtig sei, dass die Besucher miteinander ins Gespräch kommen. Alljährlich nutzen rund 2000 Menschen die etwa 60 Veranstaltungen plus Kurse.

Neu ist eine "Politikreihe", die am 21. Februar mit einem Vortrag des Philosophieprofessors Franz Josef Wetz beginnt. Sein Thema: "Wie viel Freiheit braucht die Vielfalt? Wie viel Vielfalt verträgt die Freiheit?" Der monatliche Sprachschnupperkurs "Hello World" in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule beginnt am 24. Januar mit einem Arabisch-Abend, im Februar folgt Englisch.

Längere Kurse gibt es beispielsweise zum "öffentlichen Sprechen" mit dem Stadttheater-Schauspieler Rainer Hustedt. Ein Tanzseminar führt nach Israel, das Internationale Literaturcafé befasst sich im Februar mit "Dostojewski und Tolstoj". Ins Internationale Frauencafé ist im Februar der Workshop "Frauen haben Stimme" eingebettet. Dazu passt das Erzählcafé zum Frauentag mit Sinem Özkan und ihrem Appell "Frauen, gebt Euch selbst Euren Wert!". Ein Kulturabend führt in die Niederlande.

Im gedruckten Heft werden die Veranstaltungsreihen und die Arbeit des Vereins erläutert, erklärt Anna Bühne. Die einzelnen Termine bekommt man auf Handzetteln oder online auf Facebook oder der neu gestalteten Homepage www.zibb-giessen.de. So könne man aktuelle Änderungen – manches fällt aus, vieles kommt hinzu – besser berücksichtigen als mit der bisher üblichen Broschüre.

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