Ortsbeirat Allendorf

Kleebachschule soll weiter wachsen

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Gießen-Allendorf (ta). Angesichts derzeit steigender Schülerzahlen und des angestrebten Ausbaus der Nachmittagsbetreuung wünscht sich der Ortsbeirat Allendorf eine räumliche Erweiterung der Kleebachschule durch einen weiteren Container. Ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion wurde bei der Ortsbeiratssitzung am Dienstagabend einstimmig befürwortet. Zugleich wurde der Magistrat gebeten, Wiesenflächen um die Grundschule zu erwerben, um die Spiel- und Pausenflächen zu vergrößern.

Gießen-Allendorf (ta). Angesichts derzeit steigender Schülerzahlen und des angestrebten Ausbaus der Nachmittagsbetreuung wünscht sich der Ortsbeirat Allendorf eine räumliche Erweiterung der Kleebachschule durch einen weiteren Container. Ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion wurde bei der Ortsbeiratssitzung am Dienstagabend einstimmig befürwortet. Zugleich wurde der Magistrat gebeten, Wiesenflächen um die Grundschule zu erwerben, um die Spiel- und Pausenflächen zu vergrößern.

Der Außenbereich war vor anderthalb Jahren durch die Aufstellung eines Containers zugunsten der nachmittäglichen Schülerbetreuung und der Mittagsverpflegung geschrumpft. Schulleiterin Katja Agari erläuterte, von den derzeit 68 Schülern nähmen 49 die städtische Betreuung am Nachmittag einschließlich Mittagessen in Anspruch. Für die angestrebte Aufnahme in den "Pakt für den Nachmittag" mit seinem Ganztagsangebot werde der Raumbedarf aufgrund gesetzlicher Vorgaben weiter steigen, betonte sie.

Erst in jüngerer Zeit sei der Bedarf kräftig gewachsen, merkte Stadträtin Gerda-Weigel-Greilich dazu an. Inzwischen nähmen 80 Prozent der Eltern die Nachmittagsbetreuung an der Kleebachschule in Anspruch. Allerdings müsse auch bedacht werden, dass die räumliche Erweiterung über Steuergelder finanziert werden müsste.

Der Ortsbeirat tagte im Gruppenraum der Freiwilligen Feuerwehr. Deren Erweiterungsräume hatten die Kommunalpolitiker zuvor ebenso besichtigt wie den großen Zusatzraum für die Kindertagesstätte Lummerland. Der für 750 000 Euro entstandene Neubau mit Doppelnutzung war Ende vergangenen Jahres bezogen worden.

Kita-Leiterin geht

Ortsvorsteher Thomas Euler (SPD) äußerte sich lobend darüber, dass die Feuerwehrleute schon während der Bauphase die Erweiterung intensiv begleitet haben und so dafür sorgen konnten, dass kleine Ungereimtheiten vom städtischen Hochbauamt noch beseitigt werden konnten. Anzuerkennen sei auch, dass der Feuerwehrverein die Küche und den Versammlungsraum komplett in Eigenleistung renoviert habe.

Zufrieden äußerte sich die Ortsbeiratsmitglieder darüber, dass die örtliche Kita ihre Krise im Jahr 2017 überwunden hat und dank verstärkten Personals und eines überzeugenden pädagogischen Konzepts nun wieder voll ausgelastet sei. Mit Bedauern wurde zur Kenntnis genommen, dass Kita-Leiterin Ayshe Akdeniz sich demnächst aus privaten Gründen wieder aus Allendorf verabschieden wird.

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