Im Kino über Karrierechancen informiert

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Ein Stapel frischer grüner Äpfel; daneben saftige Muffins mit Schokocremefüllung und Sahne obendrauf: Dies sind die optischen Leckerbissen bei der Messe "Perspektiven Gesundheitsberufe" im Kinopolis in Gießen. Karriere statt Kino hieß es am Donnerstag im Foyer des Großkinos, wo Unternehmen über Ausbildungsmöglichkeiten und Jobchancen in den Pflegeberufen informierten. Denn der Fachkräftebedarf im Gesundheitswesen wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Grund genug für die Agentur für Arbeit Gießen und die Asklepios-Klinik Lich, die Messe an einem ungewöhnlichem Ort im Kino zu veranstalten. "Wir wollen für den Beruf in der Pflege begeistern. Und wir wollen Berührungsängste nehmen und ein niedrigschwelliges Angebot zum Kennenlernen machen. Dafür ist das Kino ein prima Ort", sagen Patricia Rembowski, Öffentlichkeitsbeauftragte der Asklepios-Klinik Lich, und Johannes Paul, Pressesprecher der Agentur für Arbeit.

Ein Stapel frischer grüner Äpfel; daneben saftige Muffins mit Schokocremefüllung und Sahne obendrauf: Dies sind die optischen Leckerbissen bei der Messe "Perspektiven Gesundheitsberufe" im Kinopolis in Gießen. Karriere statt Kino hieß es am Donnerstag im Foyer des Großkinos, wo Unternehmen über Ausbildungsmöglichkeiten und Jobchancen in den Pflegeberufen informierten. Denn der Fachkräftebedarf im Gesundheitswesen wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Grund genug für die Agentur für Arbeit Gießen und die Asklepios-Klinik Lich, die Messe an einem ungewöhnlichem Ort im Kino zu veranstalten. "Wir wollen für den Beruf in der Pflege begeistern. Und wir wollen Berührungsängste nehmen und ein niedrigschwelliges Angebot zum Kennenlernen machen. Dafür ist das Kino ein prima Ort", sagen Patricia Rembowski, Öffentlichkeitsbeauftragte der Asklepios-Klinik Lich, und Johannes Paul, Pressesprecher der Agentur für Arbeit.

Die 17-jährige Lea aus Reiskirchen und die 16-jährige Aleyna aus Gießen gehören zu den Besuchern. "Wir machen gerade unseren Realschulabschluss mit Fachrichtung Sozialpädagogik an der Aliceschule und können uns eine Ausbildung in der Gesundheitsbranche gut vorstellen", sagen sie. Auf der Messe erfahren die beiden Schülerinnen unter anderem, dass es ab 2020 eine neue generalistische Pflegeausbildung geben wird. Denn die bisherigen drei Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Kinderkrankenpflege werden zu der Ausbildung zur/zum "Pflegefachfrau" bzw. "Pflegefachmann" zusammengeführt. Voraussetzung ist ein Realschulabschluss. Jochen Weimar vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben stellt diese neue Ausbildung vor.

Mizrab Akgüz, Leiter der Bildungszentren der Asklepios-Kliniken, die bundesweit 19 000 Mitarbeiter allein in der Pflege beschäftigen, informiert über Karrierechancen. "Das ist kein Sackgassenberuf, sondern bietet viele Karrieremöglichkeiten in allen Bereichen, ob als Pädagoge, Pflegedirektor, Stationsleiter oder Bereichsleiter", sagt er.

Anne Herröder, Leiterin des Johanniter- Seniorenstifts in Großen-Buseck, präsentiert die Ausbildungsmöglichkeiten in ihrer Einrichtung. "Bewerber sollten belastbar und flexibel sein, gute Deutschkenntnisse haben und einfühlsam mit Menschen umgehen können", erklärt sie. Auch für Berufsrückkehrer/innen sei die Pflegebranche gut geeignet. Die Agentur für Arbeit stellt für Umschulungen und Ausbildungen Fördermittel bereit.

Als besonderes Extra für die Messegäste gibt es neben Äpfeln und Muffins auch kostenlose Schminkbehandlungen durch die Kosmetikschule Schäfer und eine Fotobox, in der sich die Besucher gemeinsam oder allein fotografieren lassen können.

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