Kinderhilfswerk verteilt 50 Ranzen zur Einschulung

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Gießen(pm). Das Deutsche Kinderhilfswerk hat 50 Schulranzen an Erstklässler in Gießen verteilt. Damit soll Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen ein guter Schulstart ermöglicht werden, denn immer mehr Kinder werden aufgrund ihrer sozialen Herkunft zu Bildungsverlierern. Die Verteilung der Schulranzen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, Stadträtin Gerda Weigel-Greilich bedankte sich.

"Der erste Schultag ist für jedes Kind ein besonderes Ereignis. Für arme Familien bedeutet er jedoch eine außerordentliche finanzielle Belastung", betont Renate Pilz, Standortbetreuerin des Deutschen Kinderhilfswerkes. Die Corona-Krise mit steigenden Arbeitslosenzahlen und millionenfacher Kurzarbeit werde die Zahl armer Kinder deutlich erhöhen. Gleichzeitig koste gerade ein guter Schulranzen viel Geld. "Mit unserer Aktion wollen wir Kindern aus einkommensschwachen Familien den Schulalltag erleichtern, damit sie ihren Spaß am Lernen behalten. Gerade sie haben es in der Schule meist schwerer als andere Kinder", heißt es in einer Mitteilung. Die Schulranzen sind mit Utensilien wie einem Turnbeutel, Schreibmaterialien sowie Lese- und Lernheften gefüllt.

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