Kinder auf "Safety Safari"

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Überall im Alltag lauern Gefahren – besonders für die Kleinsten der Gesellschaft: Das gilt für den Straßenverkehr genauso wie für Zuhause, wo alltäglichste Dinge wie Medikamente oder Feuerzeuge ein Gefährdungspotenzial bieten. Um Kinder auf lauernde Gefahren aufmerksam zu machen, hat das Familienzentrum "Kinder der Welt" der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Gießen am Donnerstag die zwei Initiatoren des Projekts "Safety Safari", Klaus Hellenthal und Tilo Kern, eingeladen.

Überall im Alltag lauern Gefahren – besonders für die Kleinsten der Gesellschaft: Das gilt für den Straßenverkehr genauso wie für Zuhause, wo alltäglichste Dinge wie Medikamente oder Feuerzeuge ein Gefährdungspotenzial bieten. Um Kinder auf lauernde Gefahren aufmerksam zu machen, hat das Familienzentrum "Kinder der Welt" der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Gießen am Donnerstag die zwei Initiatoren des Projekts "Safety Safari", Klaus Hellenthal und Tilo Kern, eingeladen.

Am Anfang des Projekts stand ein kurzer Wissensaustausch zum Thema Safari. Mithilfe von Fragebögen, auf denen "sprechende wilde Tiere" den Kindern jeweils 15 Ja-oder-Nein-Fragen stellen, sollten die Kids Gefahrensituationen einschätzen. Beispielsweise fragt ein Zebra danach, ob man noch schnell über die Straße rennen darf, wenn die Fußgängerampel gerade auf Rot geschaltet hat. Die Kinder konnten dann entweder mit einem roten Punkt für "Nein" oder einem grünen Punkt für "Ja" antworten. Ob die Antworten richtig waren, wurde dann während der Safari überprüft.

Warnzeichen verstehen

Mit selbstgebastelten Ferngläsern aus Toilettenpapierrollen suchten sie nach den zuvor von Hellenthal und Kern versteckten Antwortkarten. Ein Bild von jedem wilden Tier auf den Fragebögen war mit der richtigen Antwort – also entweder einem roten oder einem grünen Punkt – in der Kita versteckt. Damit konnten die Kinder dann ihre Antworten vergleichen. Für die Kinder galt es aber nicht nur, die Karten zu finden, sondern auch gefährliche Gegenstände aufzuspüren, die für die Safari im Vorfeld unschädlich gemacht wurden. Zum Beispiel Dosen mit Warnzeichen (Piktogramme), deren Bedeutung spielerisch vermittelt wurde.

"Unser Ziel ist es, die Unfallprävention und Sicherheitskultur zu fördern", erklärt Kern. Dabei sollen die Kinder auch lernen aufeinander zu achten und erforderliche Ereignisse zu melden. Und das solle nicht mit sturen Regeln und Belehrungen vonstatten gehen, sondern ganz kindgerecht mit viel Spaß und Kreativität.

Am Ende der "Safety Safari" stand eine Feedback-Runde, in der alle noch offenen Fragen und gefährlichen Erlebnisse der Kinder besprochen wurden. Zuletzt erhielt jedes Kind eine Urkunde und eine Sicherheitsausrüstung für den zukünftigen Schulweg mit Reflektoren und Warnweste.

Kita-Leiterin Jeanette Lubbadeh, die "Safety-Safari"-Veranstalter und Kornelia Steller-Nass von der AWO waren mit dem Projekt, das zum zweiten Mal stattfand, sehr zufrieden. Sie dankten dem Gießener Geschäftsnetzwerk, das diesen Tag gesponsert und damit ermöglicht hatte.

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