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Vom Montessori-Kinderhaus St. Martin aus ziehen kleine Gruppen zum Martinszug los.

Kinder feiern Martinsfest

  • VonBarbara Czernek
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Gießen (bac). Kinder mit selbstgebastelten Laternen in der Hand hören staunend der Geschichte des St. Martins zu, der seinen Mantel mit einem Bettler teilt. Rund 120 Kinder und ungefähr die gleiche Zahl an Erwachsenen haben sich auf dem Außengelände des integrativen Montessori-Kinderhaus und Familienzentrum St. Martin im Wartweg versammelt, um gemeinsam das Martinsfest zu begehen.

So wie dort wurde in vielen Kindergärten am 10. und 11. November das Fest gefeiert - in der Kita »Am Eichelbaum« in Wieseck sogar mit einem echten Pferd. »Wir lassen uns von Corona nicht von den wichtigen Traditionen abbringen oder entmutigen. Wir haben ein entsprechendes Schutzkonzept entwickelt, und das funktioniert«, sagt Montessori-Leiterin Mechthild von Nibelschütz. Da die Feier auf dem Hof stattfand, wurden die Abstände zumindest von den Erwachsenen eingehalten. Zuvor waren die Kinder gruppenweise unterwegs gewesen, nur in Begleitung von Erziehern und Betreuern, geleitet von Fackelträgern der »coolen Gruppe«. Sternenförmig kamen sie mit ihren eigenen Laternen zum Kinderhaus, wo sie von ihren Eltern erwartet wurden. »Seit zwei Jahren laufen wir nicht mehr als ein Zug durch das Viertel, sondern in den einzelnen Gruppen, das macht alles überschaubarer«. Auf dem Hof spielten zwei Kinder die Martinsgeschichte nach. Belohnt wurden alle mit Martinsbrezeln und mit Kinderpunsch. Für die Erwachsenen standen Glühwein und Schmalzbrote bereit. Das kleine Fest war traditionell auch der Einstieg in die Vorweihnachtszeit.

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