Kein Platz für neue Feuerwehrleute

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Mit einem Schmunzeln verabschiedete der Ortsbeirat einen Antrag zum Investitionsbedarf der Kleinlindener Freiwilligen Feuerwehr. Darin ging es zwar vornehmlich um bauliche Verbesserungen. Thema war aber auch die mangelnde Schutzausrüstung, und hierzu gehören, wie Winfried Wagenbach (CDU) mit Nachdruck erklärte, Gummistiefel mit Rosshaarsocken. Die nämlich braucht die Feuerwehr bei Hochwassereinsätzen. Die Gummistiefel wurden in den Antragstext des Ortsvorstehers übernommen, die Rosshaarsocken nicht. Rosshaarsocken seien "out", wie Annette Greilich (FDP) erklärte. Inzwischen gebe es modernere Materialien.

Mit einem Schmunzeln verabschiedete der Ortsbeirat einen Antrag zum Investitionsbedarf der Kleinlindener Freiwilligen Feuerwehr. Darin ging es zwar vornehmlich um bauliche Verbesserungen. Thema war aber auch die mangelnde Schutzausrüstung, und hierzu gehören, wie Winfried Wagenbach (CDU) mit Nachdruck erklärte, Gummistiefel mit Rosshaarsocken. Die nämlich braucht die Feuerwehr bei Hochwassereinsätzen. Die Gummistiefel wurden in den Antragstext des Ortsvorstehers übernommen, die Rosshaarsocken nicht. Rosshaarsocken seien "out", wie Annette Greilich (FDP) erklärte. Inzwischen gebe es modernere Materialien.

Um zu eruieren, welche Maßnahmen am Feuerwehrgerätehaus nötig sind, soll möglichst noch vor den Sommerferien eine Begehung mit dem Brandschutzdezernenten sowie Vertretern vom Amt für Brandschutz und von der Freiwilligen Feuerwehr stattfinden, so der Beschluss des Ortsbeirats. Wehrführer Martin Hofmann wies auf die wachsende Einsatzzahl der Kleinlindener Feuerwehr, auch im Bereich des Klinikums hin. Die Aufnahme neuer Wehrleute sei unter den aktuellen Gegebenheiten nicht möglich, berichtete Hofmann. Er betonte die fehlende Ausstattung mit Umkleideräumen und Spinden. Außerdem entspreche die Fahrzeughalle nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Für die Obstbaumwiese an der Brüder-Grimm-Schule gibt es offenbar eine Reihe kreativer Nutzungsvorschläge. So könnte dort ein Barfußpfad entstehen. Auch die Bäume selbst könnten in den Unterricht einbezogen werden, wie Stadträtin Astrid Eibelshäuser erklärte. Sie erinnerte an Ernte und Verarbeitung von Obst und die Durchführung von Baumschnittkursen. Die umstrittene Bebauung des Geländes könnte wegen aktiver Nutzung durch die Schule erst einmal vom Tisch sein. Ein Antrag der FDP-Fraktion blieb dennoch im Geschäftsgang. Mit knapper Mehrheit und gegen die Stimmen von CDU und Grünen will der Ortsbeirat wissen, wie mit dem zurückgestellten Bebauungsplan-Vorentwurf umgegangen werden soll. Anders als kolportiert sei das Schulgelände übrigens nicht ein Gelände "der Schule", sondern immer schon ein Gelände der Stadt Gießen, wie Eibelshäuser betonte. Auf Antrag der FDP soll die Treppe zwischen Holunderweg und Wetzlarer Straße zeitnah saniert werden (einstimmig angenommen).

Für Ärger bei Anwohnern von Hauffstraße und Friedhofsweg sorgt noch immer das Hundegebell von jenseits der Bahn. Eibelshäuser stellte klar, dass von Seiten der Stadt alles ausgeschöpft sei, was dem Anliegen der Bürger nach Abschaffung der Lärmbelästigung Rechnung tragen könnte. Für etwaige tierschutzrechtliche Belange sei der Landkreis zuständig, erklärte die Stadträtin.

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