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Katja Becker startet mit einer Jubiläums-Kampagne in ihr neues Amt. FOTO: DFG

Katja Becker jetzt an der DFG-Spitze

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Gießen(kw). Mit "unbeschreiblicher Freude" hat Katja Becker zu Jahresbeginn ihr Amt als Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) angetreten. "Wenn man die Welt aus der Perspektive der Forschung betrachtet, dann gehört der Blick auf die DFG zu dem Wunderbarsten, was man sehen kann", sagte die Tropenmedizinerin beim Neujahrsempfang der europaweit größten Forschungsförderorganisation in Berlin. Es könne "keine reizvollere Aufgabe geben". Die 54-Jährige ist für vier Jahre in das Hauptamt gewählt. Ihre Professur für Biochemie und Molekularbiologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen ruht in dieser Zeit.

Als Wissenschaftlerin, Sprecherin des LOEWE-Zentrums "Neglected Tropical Infectious Diseases" sowie Koordinatorin des DFG-Schwerpunktprogramms "Dynamics of Thiol-Based Redox Switches in Cellular Physiology" habe sie eigene Sichtweisen zur Forschungsförderung und Wissenschaftsverwaltung entwickelt, erklärte Becker. "Leitend waren für mich dabei immer die Dynamiken der Forschung selbst und die Frage, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit beste Forschung möglich ist." Dazu trage die DFG entscheidend bei.

Becker startete die Kampagne "DFG2020 - Für das Wissen entscheiden", die den Wert freier Wissenschaft vermitteln will. Anlass ist das 100-jährige Bestehen der Vorgängerorganisation der DFG, der "Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft". Alle Interessierte können sich beteiligen, etwa mit Text-, Bild- und Video-Statements an der Online-Aktion #fürdasWissen.

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